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Ebaybetrug?

03.08.2011 21:17 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,

ich habe mich neu bei Ebay angemeldet und wollte etwas austesten. Vor einigen Monaten war ich schon dort dabei, hat aber nichts funktioniert. Habe nun ausprobiert ob ich bieten kann und ja, es ging.

Das Problem: Es ist ein Auto.

Wie sieht das denn nun aus strafrechtlicher Sicht aus? Muss man zwangsläufig zahlen? Sind zigtausende Euros, um es auf den Punkt zu bringen (knapp 50.000 €).

Absolute Dummheit, im nachhinein betrachtet. Die finanziellen Möglichkeiten eines Studenten sind in der Regel etwas geringer.

Beste Grüße

03.08.2011 | 22:26

Antwort

von


(233)
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80336 München
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Sehr geehrter Fragesteller,

ich darf mich für Ihre Anfrage bedanken und beantworte Ihnen diese wie folgt:

Meines Erachtens handelt es sich vorliegend weniger um ein strafrechtliches, denn um ein zivilrechtliches Problem.

1.Strafrechtlich könnte Sie durch Ihr Verhalten allenfalls einen versuchten Betrug (gem. §§ 263 , 22 StGB ) verwirklicht haben.
Der Betrug sieht als Strafe Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe vor. Da hier allenfalls ein Versuch vorliegt (der Verkäufer lieferte das KFZ bislang nicht), kann die Strafe gemildert werden.

Zur Verwirklichung eines versuchten Betruges hätten Sie versuchen müssen, das Vermögen des Verkäufers durch Vorspiegelung falscher Tatsachen (ihrer Zahlungsfähigkeit) und die Erweckung eines Irrtums hierdurch zu schädigen.
Die Abgabe eines täuschenden Vertragsangebotes – wie von Ihnen geschildert - soll nach der Rechtsprechung hierfür ausreichend sein.

Allerdings wäre darüber hinaus Ihr vorsätzliches Handeln (mit Wissen und Wollen) erforderlich. Ausweislich Ihrer Sachverhaltsschilderung kam es Ihnen aber gerade nicht darauf an, den Verkäufer zu betrügen oder eben dies zu versuchen.

Ich empfehle Ihnen dringend, den Verkäufer umgehend über Ihr „fehlerhaftes" Gebot zu informieren und diesem weiterhin mitzuteilen, dass Sie nicht in der Lage waren und sind, das KFZ zu bezahlen. Denn hierdurch treten Sie vom Versuch des Betruges zurück. Die Folge des Rücktritts vom Versuch ist Ihre Straflosigkeit!

2. Im Hinblick auf den zivilrechtlichen Anspruch des Verkäufers auf Zahlung des Kaufpreises empfehle ich Ihnen eine gütliche Einigung herbeizuführen.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten rechtlichen Überblick ermöglicht zu haben, und stehe Ihnen im Rahmen der kostenlos Nachfragefunktion ebenso wie für eine weitere Wahrnehmung Ihrer Strafverteidigung gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht


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