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Ebay: Goldbarren ersteigert, Verkäufer gestrichen, Ware nicht da, Strafanzeig gestelt


19.11.2007 13:25 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Ich habe über ebay in zwei Auktionen jeweils einen Goldbarren von einem Verkäufer ersteigert. Er war neu angemeldet als privater Verkäufer (0 Bewertungen). Emailkontakt bestand nach Auktionsende. Nach Geldüberweisung hat er nicht mehr geantwortet. Er wurde kurz darauf von ebay gestrichen. Ware kommt nicht. Kontaktaufnahme per Kontaktdaten ebay ergaben: Kontaktdaten sind falsch, Kontoinhaber ist jemand anders als die bei ebay angeblich gemeldete Person. Habe Strafanzeige bei Polizei gestellt, der Kontoinhaber war in deren Daten auffindbar (kein Unbekannter). Derzeit gehe ich davon aus, dass diese Person mit Wohnsitz zu ermitteln sein dürfte. Familiärer Hintergrund jedoch fragwürdig (junger Mann, früher Schulschwänzer, ohne Einkommen, etc.)
Der angebliche "Käuferschutz" bei ebay ist für mich von geringem Interesse, da Betrag deutlich höher liegt.

Fragen:

1.)Kann ich ein Inkassounternehmen beauftragen das Geld wieder einzutreiben?

2.) Falls nein, welche andere Alternativen gibt es und wie hoch wären ca. die Kosten. Streitwert von rund 2.800,- € Minimum?


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Wenn Sie eine ladungsfähige Anschrift des Schuldners haben, könnten Sie das gerichtliche Mahnverfahren einleiten.
Die Gebühren, die das Amtsgericht für den Erlass eines gerichtlichen Mahnbescheides verlangt, richten sich nach der Höhe der Forderungssumme. Für die Erwirkung eines Mahnbescheids wird eine halbe Gerichtsgebühr fällig. In Ihrem Fall lägen die Gerichtskosten bei EUR 44,50.

Die Einschaltung eines Inkassounernehmens würde weitere Kosten (Inkassogebühren) nach sich ziehen.
Bearbeitet der Rechtsanwalt den Mahnantrag und reicht ihn in Vertretung des Mandanten ein, wird nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz eine volle Gebühr fällig (hier EUR 248,71 inkl. Mwst. + Auslagenpauschale).
Wenn Sie die Kosten nicht selbst aufzubringen in der Lage sind, können Sie für das Mahnverfahren Prozesskostenhilfe beantragen.

Legt der Schuldner keinen Widerspruch gegen den Mahnbescheid ein, so erlässt das Gericht auf Antrag des Gläubigers einen Vollstreckungsbescheid, aus dem Sie die Zwangsvollstreckung betreiben können.

Gegen den Vollsteckungsbescheid kann der Schuldner aber noch Einspruch einlegen innerhalb einer Frist von 2 Wochen ab Zustellung.
Im Falle der Einspruchseinlegung würde sich die Durchführung eines Zivilprozesses anschließen.

Um Ihre Forderung "eintreiben" zu können benötigen Sie also einen Zwangsvollstreckungstitel (Vollstreckungsbescheid, Urteil).

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Einstweilen verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -

Hamburg 2007
info@kanzlei-roth.de
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