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Ebay Bilder

01.04.2008 14:48 |
Preis: ***,00 € |

Urheberrecht, Markenrecht, Patentrecht


Beantwortet von


Hallo - ich habe ein Spielzeug meiner Tochter bei Ebay eingestellt und aus Zeitgründen ein Foto von einem anderen privaten Verkäufer übernommen.
Am nächsten Tag früh hatte ich ein Mail vorliegen. Nach diesem Mail habe ich das Bild sofort entfernt und ein neues korrektes eingestellt.
Nun erhalte ich von einem anderen gewerblichen Verkäufer eine Mail mit dem Hinweis, ich hätte sein Urheberrecht verletzt - das erste Bild wäre von ihm gewesen. Ich sollte sofort eine ladungsfähige Adresse mitteilen, ansonsten wird er anwaltlich eine Abmahnung, Strafantrag, Schadensersatzklage und auch noch eine Zivilklage anstreben. Angeblich wird der private Verkäufer als Zeuge auftreten.
Nun meine Fragen - wessen Urheberrecht habe ich eigentlich verletzt ? Der private Verkäufer sagt es ist sein Bild und dieses
habe ich ja sofort nach Aufforderung entfernt. Wieso kann jetzt auch noch ein anderer gewerblicher Verkäufer kommen und derartige Forderungen stellen ?
Wie soll ich mich verhalten -
01.04.2008 | 16:33

Antwort

von


(310)
Marie-Juchacz-Straße 17
40470 Düsseldorf
Tel: 0211 911 872 43
Web: http://www.ra-mauritz.de
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Frage möchte ich anhand der mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Wessen Urheberrecht Sie tatsächlich verletzt haben, wird an dieser Stelle leider offen bleiben müssen. Grundsätzlich ist es natürlich richtig, dass Lichtbilder einen urheberrechtlichen Schutz geniessen können. Eine Urheberrechtsverletzung scheint daher von Ihnen in der Tat begangen worden zu sein. Weiterhin ist richtig, dass insoweit Ansprüche auf Unterlassung und Schadensersatz in Betracht kommen, die im Wege einer Abmahnung geltend gemacht werden können.

Diese Ansprüche stehen aber grds. nur dem Inhaber des Urheberrechts zu, im vorliegenden Fall also entweder dem privaten Verkäufer oder aber dem gewerblichen Verkäufer. Behaupten beide, Ihnen stünde jeweils das Urheberrecht zu, so muss einer von beiden lügen.

Derjenige, der sich auf ein ihm zustehendes Urheberrecht beruft, muss seine Urheberschaft im Zweifelsfall aber beweisen. Insoweit können Sie den gewerblichen Verkäufer zunächst dazu auffordern, seine Urheberschaft unter Beweis zu stellen. Der gewerbliche Verkäufer ist jedoch außergerichtlich nicht dazu verpflichtet, Ihnen diesen Beweis zu liefern.

Umgekehrt sind Sie nicht dazu verpflichtet, dem Verkäufer eine ladungsfähige Anschrift mitzuteilen. Der Verkäufer wäre dann dazu gezwungen, ggf. den Weg eines Strafverfahrens einzuschlagen, um an Ihre Adressdaten zu gelangen. Sofern Sie dieses Risiko eingehen wollen, können Sie die Mail des Verkäufers auch schlichtweg ignorieren.

Um ein Vorgehen gegen den/die Verkäufer erfolgversprechender beurteilen zu können, müsste Einsicht in den gesamten Vorgang genommen werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen hilfreichen ersten Überblick verschaffen. Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Mauritz
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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