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Ebay Betrug / Haftstrafe zu erwarten?


| 11.07.2006 09:06 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Aufgrund meiner kleinen Ängste habe ich mich soeben hier angemeldet mit ein paar kleinen Fragen, und der Hoffnung das ihr mir helfen könnt.
Zu den Fakten.
Leider bin ich einer der Penner welcher über ebay Betrogen hat.
Habe vor 1 1/2 Jahren über ebay Waren im Wert von 500€ verkauft, aber nicht abgeschickt (typische Story). Dafür eine Geldstrafe aufgebrummt bekommen (richtiger Weise, keine Frage).
Leider ist mir jetzt etwas mehr als nur dummes passiert.
Habe im April eine PSP (Playstation) und einen POD (Gitarreneffektgerät) von mir verkauft, da ich dringend an Geld kommen musste. Waren zwei Weihnachstgeschenke, aber musste sein. Dadurch kamen dann 320€ zusammen. Geld wurde auch ruck zuck an mich überwiesen.
Dann kommt das mehr als dumme. Hatte die zwei Geräte in meinem Proberaum und eines Abends mit in die Stadt genommen um die am nächsten Tag dann abzuschicken. Leider habe ich aber zu tief ins Glas geschaut, und meinen ganzen Rucksack im Laden vergessen. Direkt am nächsten Tag angerufen, aber angeblich nicht gefunden.
Das dies alles Kurios klingt ist mir klar, aber leider wahr. Das ich rechtlich Schuldig bin, ist mir auch klar, leider.
Habe nun aber eine riesen Angst davor ins Gefängniss gehen zu müssen. Kann mir das passieren??
Vorstrafen: der angesprochene ebay Betrug, und Anzeige wegen Schwarzfahren.
Das würde mich kaputt machen. bin doch kein Schwerkrimineller.
Habe den zwei Geschädigten auch eine direkte Ratenzahlung angeboten aber ohne Reaktion. Am kommenden ersten werde ich einfach Anfangen den ersten Teilbetrag zurück zu überweisen. Kann leider das GEld nicht sofort alles zurück bezahlen. Mit 320€ zum Leben ist das verdammt schwer. Und das Geld was ich bekommen habe für die Ware, war am gleichen Tag direkt weg, da ich davon Schulden (Strom etc) gezahlt habe.
Morgen habe ich Vorladung bei der Polizei...

Über Hilfe in Form von ein paar Worten zu der Sache würde ich mich mehr als nur freuen.
BEste Grüße aus Düsseldorf
11.07.2006 | 09:28

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihres Vortrages und Ihres Einsatzes wie folgt.

Grundsätzlich müsste man Ihnen beweisen, dass Sie von Anfang an nicht Willens waren, die Geräte tatsächlich zu versenden, um einen Betrug anzunehmen. Sollten Sie die Geschichte mit dem Rucksack also zeugenschaftlich belegen können, sähe die Angelegenheit recht gut für Sie aus.

Weiter wirkt sich sicher positiv aus, dass Sie den Geschädigten die Rückzahlung der Beträge, (ich hoffe) zeitnah angeboten haben. Die Ratenzahlung sollten Sie also kurzfristig aufnehmen.

Normalerweise wäre zu empfehlen, vor der Akteneinsichtnahme durch einen Rechtsanwalt keine Einlassungen bei der Polizei zu tätigen. Da ich jedoch vermute, dass ein Rechtsanwalt jenseits Ihrer finanziellen Möglichkeiten liegt, sollten Sie, wenn Sie denn aussagen wollen, möglichst unter Beibringung von Belegen die angekündigte Rückzahlungsabsicht darlegen, sowie ggf. einen Überweisungsbeleg der ersten Rate vorlegen. Ebenso sollten Sie sodann Zeugen benennen (wenn vorhanden), die den Rucksackverlust bestätigen können. Unter Umständen kann aufgrund des geringen Schadens und Ihrer Bereitwilligkeit der Schadenswiedergutmachung, eine Einstellung des Verfahrens gegen eine Geldbuße in Betracht kommen.

Im Falle einer Verurteilung kann, aufgrund der Vorbelastung, zwar eine kurze Freiheitsstrafe drohen. Diese würde aber wohl hzur Bewährung ausgesetzt werden. Ich vermute eher eine erneute Geldstrafe.

Ich hoffe Sie mit meiner Antwort ein wenig beruhigen zu können und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Marc N. Wandt
Rechtsanwalt


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