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EU-Rente durch Betriebsunfall


| 18.12.2006 16:18 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling



Sehr geehrte Damen und Herren,
ich hatte vor Jahren einen unverschuldeten Verkehrsunfall /Betriebsunfall mit einer späteren MdE von 40 %. Die gegnerische Haftpflicht hat die Schuld anerkannt.
Ich beziehe schon seit sieben Jahren( heute 62 Jahre alt) eine Erwerbsunfähigkeitsrente, die schon seit längerem auf unbestimmte Zeit festgelgt wurde und laut BfA auch als Altersrente weiter gezahlt wird.Die BfA hat meine Rente nach dem aufgelaufenen Versicherungsverlauf berechnet.Ich habe in den letzten 20-25 Jahren immer den Höchstbetrag an die RV bezahlt.
Ohne Unfall hätte ich 10-11 Jahre länger meinen Höchstbetrag in die Rentenkasse einzahlen können und hätte somit später auch eine höhere EU-Rente.
Meine Frage:
Muß die gegnerische Haftpflichtversicherung nicht grundsätzlich einen Ausgleich für die Unfallfolgen von MdE 40% bei meiner Rente zuzahlen (Beitragschaden) oder eine dementsprechende Abfindung leisten?
Für Ihre Antwort danke ich im voarus.
MfG
Henry

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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Grundsätzlich muss der Schädiger oder dessen Haftpflichtversicherung unfallbedingte Beitragsdefizite zur Rentenversicherung oder Defizite bei der Rente zahlen, diese Pflicht folgt aus § 842 BGB. Danach sind alle Nachteile zu ersetzen, die für den Erwerb oder das Fortkommen des Verletzten durch den Unfall herbeigeführt wurden. Somit auch alle Nachteile die im Zusammenhang mit der MdE 40% stehen.

Ebenso besteht die Möglichkeit, dass durch eine Abfindung o.ä. einen Ausgleich geschaffen wurde. Meist erfolgt dies im Rahmen einer Abfindungserklärung, d.h. das durch Zahlung einer Summe alle Ansprüche aus dem Unfall, welcher Art auch immer, abgegolten sind.

Im weiteren ist in Ihrem Fall die Problematik der Verjährung nicht außer acht zu lassen.


Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.


Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich gern für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats.


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel.: 0351/2 69 93 94
Fax: 0351/2 69 93 95
e-mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de

Nachfrage vom Fragesteller 18.12.2006 | 17:45

Hallo,
danke für die superschnelle Antwort.
Bezüglich der Verjährung. Wäre das ein materieller oder immaterieller Schaden?
Die BfA hat mir die EU-Rente auf unbestimmte Dauer im Okt.2004
mitgeteilt.In diesem Fall Verjährung 3 Jahre? ( Okt. 2007 )
Immaterielle Schäden nach 30 Jahren lt. Haftpflichtversicherer.
MfG
Henry

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.12.2006 | 17:58

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Nachfrage wie folgt beantworten:

Rentenansprüche sind materielle Ansprüche.

Die Verjährung wird vom Zeitpunkt des Schadens berechnet und endet zum Jahresende. Jedoch hemmen Verhandlungen die Verjährung. Auf Grund des bisher vorgetragenen Sachverhaltes kann ich Ihnen nicht genau den Ablauf der Verjärung nennen. Ich empfehle Ihnen zur Vermeidung von Nachteilen, schnellst möglich (noch in diesem Jahr)Ihre Ansprüche anzumelden.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel.: 0351/2 69 93 94
Fax: 0351/2 69 93 95
e-mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de


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