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EU Arbeitsrecht


20.12.2015 19:40 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dr. Holger Traub, Dipl. Kfm.



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich arbeitete zur Zeit als Psychotherapeut in London, England (privat und in einem Krankenhaus). Es ist mein Ziel als Psychotherapeut in Deutschland zu Arbeiten. Zur Zeit habe ich einen Bachelor in Psychologie, einen Master in einem anderen Fach und einen Universitätsabschluss in Verhaltenstherapie.
Es ist zur Zeit eine Überlegung von mir einen Master in Psychologie zu machen um meiner Psychotherapeutischen Ausbildung der Deutschen anzugleichen (in Deutschland macht man die Therapie Ausbildung und vollendet ein Bachelor und Masterstudium in Psychologie).
Halten Sie dies für nötig oder kann laut EU Recht Berufserfahrung eine Differenz im Ausbildungspensum ausgleichen?
Ich Zahle gerne für jeden Rat und jegliche Hilfe sollten ich diese benötigen um die Akkreditation zu erlangen (psychologischer Psychotherapeut).

Mit freundlichen Grüßen,
Peter Klein

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

In Deutschland darf die Bezeichnung Psychotherapeut im Interesse des Patientenschutzes nur von Ärzten, Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten geführt werden. Die Bezeichung des Psychotherapeuten und dessen Berufsausübung unterliegt einer strengen Regelmentierung. Die missbräuchliche Verwendung der Berufsbezeichnungen Psychotherapeut, Psychologischer Psychotherapeut und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut steht gemäß § 132a StGB unter Strafe.

Detailierte Regelungen zur Ausübung der Psychotherapie finden sich im PsychThG. Sofern Sie kein Staatsangehöriger eines anderen Mitgliedstaates der EU sind (vgl. hierzu § 1 Abs. 1a PsychThG), benötigen Sie zur Praktizierung als Psychotherapeut der Approbation, vgl. § 1 Abs. 1 PsychThG.

Die Regelungen zur Erteilung bzw. der Erfüllung der Voraussetzungen zur Erteilung der Approbation sind komplex, vgl. § 2 Abs. 2 PsychThG. Der Normalfall, über welche Sie erteilt wird, ist eine in Deutschland durchlaufende Ausbildung nebst Studium. Für entsprechende "Ersatzqualifikationen" und deren Gleichsetzung mit der Ausbildung zum Psychiotherapeuten ist der wissenschaftliche Beirat Psychotherapie in Berlin zuständig, vgl. § 11 PsychoThG.

Ich rate Ihnen daher an, zur Klärung der Frage inwiefern Ihre konkrete Qualifikation nebst der erworbenen Berufserfahrung, der Ausbildung zum Psychotherapeut und der letztlich zu erteilenden Approbation gleichzustellen bzw. anzuerkennen ist, dies anhand Ihres konkreten Falles und Begehrens beim wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie abzufragen. Durch dieses Verfahren können spätere Probleme bzgl. der möglichen Anerkennung der Approbation bereits im Vorfeld ausgeräumt werden.

Sollte hierfür eine weitere Unterstützung durch meine Person gewünscht sein (Korrespondenz mit dem wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie, Klärung weiterer Fragen etc.), stehe ich Ihnen als Rechtsanwalt hierbei gerne zur Verfügung. In diesem Fall bitte ich um Kontaktaufnahme über meine E-Mailadresse.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub
Rechtsanwalt
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