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ETW vor Zwangsverteigerung

05.07.2008 11:49 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag!

Situation:
Aufgrund mündlicher, falscher Geldgeschenkversprechungen wurde Hypothek in 03/06 abgerechnet, Restschuld (rd.100T€) konnte nicht beglichen werden. Also reingefallen. Hypobank pfändete meine als Sicherheit verpfändete LV, 30T€ in 11/06, Restschuld nun 90T€, und leitete Zwangsversteigerung (3/08 ins Grundbuch) in die Wege. Termin dürfte Anf. 09 sein. Verkehrswert vergleichbarer Objekte bei ZV rd. 140T€ (= gut1T€/m²), Gutachter kommt noch.
Problem: Im gleichen Haus wurde eine Wohnung für 2.200€/m² frei verkauft. Meine geschiedene Ex (auch 50% Anteil und wohnt alleine drin), sperrt sich gegen Verkauf, weil ein Überschuss, den sie mir nicht gönnt, zu erwarten ist.
Meine Idee: Wohnung inserieren und Käufer suchen, sie dann mit einem Angebot, angenommen 220T€ konfrontieren. Das wird sie stickt ablehnen, wie auch irgend welche Besichtigungen.
Kann ich aufgrund von Angeboten einen höheren Eingenanteil für mich beanspruchen, falls bei einer Versteigerung, über dem Verkehrswert geboten werden sollte?
Kann ich Makler einschalten ohne das ok der Ex?
Welche Rechte habe ich, was kann / sollte ich tun?
Danke für Ihren Rat.

05.07.2008 | 12:23

Antwort

von


(2308)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
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Sehr geehrter Ratsuchender,


einen Makler können Sie zwar ohne Zustimmung der Frau einschalten, nur wird die Immobilie nicht übertragen werden können. Denn der Eigentumswechsel ist entweder nur mit Mitwirkung ALLER Eigentümer oder eben durch Zuschlag im Versteigerungsverfahren möglich.

Einen höheren Anteil werden Sie damit nicht beanspruchen können, da die Verteilung eben wieder an die Zustimmung der Frau gebunden ist, die hier wohl nicht zu erwarten sein dürfte.

Sollte ein höheres Angebot vorliegen, werden Sie allenfalls die Frau auf Zustimmung verklagen können, wobei dann hilfsweise ein Schadensersatzanspruch wegen der fehlenden Zustimmung geltend gemacht werden kann. Wird diese festgestellt, kann das dann im Verteilungsverfahren berücksichtigt werden.

Hier sollten Sie also Angebote einholen und dann die Frau zur Zustimmung auffordern; danach müsste Klage erhoben werden.

Da dieses alles komplex ist und sicherlich weitere Einzelheiten auch vorab geklärt werden müssen, sollten Sie dan Vorlage der Angebote dann einen Anwalt einschalten, um Ihre Rechte weitergehend prüfen und sichern zu lassen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle


ANTWORT VON

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