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ELTERNZEIT-ENDE


11.12.2007 12:00 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



HALLO

folgender sachverhalt:
firma: OHG/dienstleistung buchhaltung-
mitarbeiter: 2 = geschäftsführer

unsere damalige mitarbeiterin kommt amm 08.01.2008 aus der elternzeit.ihr letzter arbeitstag vor beginn der elternzeit war der 23.04.2002 . in diesen 6 jahren hat sich in unserer firma die anwednungssoftware damals sap release 5.0 und jetzt auf SAP R 3 geändert! nun meine frage: da wir zwei GF kaum zeit haben unserer mitarbeiterin die neue software nahe zu bringen möchte ich sie fragen, falls wir sie auf eine schulung schicken - wer die kosten hierzu tragen muss - wir oder können wir die kosten auf unsere mitarbeiterin abwälzen ?
wir sind eine kleine firma und das ist für uns viel geld, einmal das wir nicht drum herum kommen sie NICHT wieder einzustellen und dann evtl. auch noch schulungskosten zahlen müssten ?
über eine info würde ich mich sehr freuen.
vielen dank

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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne benanworte ich Ihnen Ihre Frage auf der Grundlage des von Ihnen angegebenen Sachverhalts wie folgt:

Grundlage des Arbeitsverhältnisses ist prinzipiell der Arbeitsvertrag, als die Vereinbarung zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer. Nur die in diesem Vertrag geregelten Rechte und Pflichten werden Bestandteil des Arbeitsverhältnisses (inklusive natürlich einbezogener Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen).

Wurde hier nichts zu Fortbildungen vereinbart, können Sie nicht von Ihrer Arbeitnehmerin verlangen, Fortbildungen auf Ihre Kosten zu besuchen.

Grundsätzlich sollte, sofern die Kosten von Ihnen getragen werden, im Rahmen des rechtlich möglicheneine sog. Rückzahlungsvereinbarung getroffen werden für den Fall, dass die Arbeitnehmerin den Betrieb nach der Fortbildung verlässt ( Eigenkündigung) Solche Rückzahlungsvereinbarungen sind unter bestimmten Umständen möglich; eine solche müßte konkret für den Einzelfall geprüft und vereinbart werden.

Der Kündigungsschutz endet mit dem Ende der Elternzeit.
Nach Ablauf der Elternzeit kann der Arbeitgeber unter Einhaltung der gesetzlichen, einzelvertraglich oder tarifvertraglich festgelegten Kündigungsfrist kündigen.
Sollte die Mitarbeiterin also Ihren Anforderungen aufgrund fehlender Kenntnisse im IT- Bereich nicht mehr gerecht werden, besteht grundätzlich - das Kündigungsschutzgesetz findet aufgrund der geringen Mitarbeiterzhal keine Anwendung - die Möglichkeit der arbeitgeberseitigen Kündigung.


Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.


Mit freundlichen Grüßen


Günthner
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 11.12.2007 | 14:44

...danke für die schnelle info....

seh ich das mit der kündigung richtig : im arbeitsvertrag seht 6 wochen zum quartal, also wäre es der 31.03.2008, oder dürfen wir ihr, da das kündigungschutzgesetz aufgrund der geringen mitarbeiterzahl keine anwendung findet, auch früher kündigen? falls ja (die möglichkeit der arbeitgeberseitigen kündigung ?)
- wann ?

danke....

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.12.2007 | 14:49

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage.

Die Nichtanwendbarkeit des Kündigungsschutzgestzes hat keinen Einfluss auf die einzuhaltende Kündigungsfrist.

Es ist die im Arbeitsvertrag festgelegte Kündigungsfrist (6 Wochen zum Quartal) zu beachten.


Mit freundlichen Grüßen


Günthner
Rechtsanwalt

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