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EKSt/GewSt bei gewerblichem Grundstückshandel

| 09.04.2021 19:14 |
Preis: 65,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


Ich habe in 2018,2019 und 2020 insgesamt 3 Grundstücke verkauft und möchte in 2021 ein viertes verkaufen. Damit fiele ich in den gewerblichen Grundstückshandel. Die Grundstücke haben jedoch nur jeweils sehr geringe Gewinne erzielt und ich habe einen hohen Verlustvortrag aus privaten Veräusserungsgeschäften, sodaß ich die beiden o.g. Steuern eigentlich nicht fürchten muss.
Dazu benötige ich aber Klarheit:
a) Die Verkäufe der letzten Jahre dürften nicht zu einem Vorgang zusammengefasst werden.
b) Die Verkäufe 2018-2019 wurden in den EKST Bescheiden schon mit dem Verlustvortrag verrechnet.
Das würde sich auch bei gewerblichem Grundstückshandel nicht ändern?
c) Vom jeweiligen Veräusserungsgewinn wird zunächst der Freibetrag von 24.500 abgezogen, bevor die weitere Berechnung erfolgt?

Einsatz editiert am 10.04.2021 10:08:13

10.04.2021 | 11:57

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund der übermittelten Information beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Zu a.)
Die Verkäufe der Vorjahre werden nicht zu einem Vorgang zusammengefasst, sondern zählen als 3 verschiedene Vorgänge, weshalb der beabsichtigte Verkauf in 2021 dazu führt, dass Sie einen gewerblichen Grundstückshandel betreiben.

Zu b.)
Durch die Einordnung in einen gewerblichen Grundstückshandel werden die 3 Verkäufe der Vorjahre auch als gewerblich eingeordnet. Verluste aus privaten Veräußerungsgeschäften zählen zu den sonstigen Einkünften und können dann nicht (mehr) mit Gewinnen aus den gewerblichen Einkünften verrechnet werden.

Zu c.)
Ich gehe davon aus, dass Sie den Freibetrag i.H.v. 24.500 € des § 11 Abs. 1 Nr. 1 GewStG meinen. Dieser Freibetrag wird im Rahmen der Bestimmung der Gewerbesteuer (stark verkürzt) vom Gewinn abgezogen, bevor die Steuer bestimmt wird.

Ich hoffe, dass ich Ihre Frage beantwortet habe, bei eventuellen Nachfragen können Sie gerne die kostenlose Nachfrageoption benutzen.

Berücksichtigen Sie bitte, dass auch kleine Sachverhaltsänderungen zu einer gänzlich anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Braun
Rechtsanwalt



Rückfrage vom Fragesteller 10.04.2021 | 12:19

Besten Dank.
a)+c) sind jetzt klar.
Zum besseren Verständnis für b): solange ich die Grundstücke privat verkauft habe waren es Einnahmen aus privaten Veräusserungsgeschäften und konnten bei der EkST mit meinem hohen Verlustvortrag jeweils verrechnet werden (somit keine EkST auf die Verkäufe).
Sobald ich in den gewerblichen Grundstückshandel falle, werden diese von "Einnahmen aus privaten Veräusserungsgeschäften" zu " Einnahmen aus Gewerbebetrieb". Damit kann ich Sie nicht mit mehr mit dem Verlustvortrag verrechnen sondern der jeweilige Veräusserungsgewinn erhöht i d Einkommensteuererklärung den Gesamtbetrag meiner Einkünfte mit der Folge einer vollen EkSt Nachzahlung ( praktisch auf progressionsabhängig auf den vollen Gewinn).

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 10.04.2021 | 12:32

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Nachfrage. Ihre Schlussfolgerungen der Konsequenzen zu b.) ist korrekt.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Braun
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 10.04.2021 | 13:04

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