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EILT! Feuchtigkeit und WEG-Zustimmung


| 01.12.2011 21:19 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA



Ich bin Eigentümer einer Wohnung. Zu der Wohnung gehört ein Hobbyraum (Souterrain).

Aus zwei Wandteilen dringt Feuchtigkeit (Salpeterausblühungen), langsam aber stetig.

Ich habe dem Verwalter und dem Beirat diese Stellen gezeigt und ein Angebot eines Trockenlegers überlassen (ca. 9.000 Euro).

Zwei andere Wände im gleichen Raum wurden bereits vor 4 Jahren trocken gelegt. Diese Kosten habe ich ausgelegt und von der W-E-Gemeinschaft gefordert und nach 2 Jahren (Gutachter sagte "Sinnvoll und notwendig und fachgerecht") erhalten. Gleiche Firma bietet jetzt an.

Nun will ich die Zustimmung des Verwalters sofort, da ich jetzt bei einem Mieterwechsel die Arbeiten erledigen lassen will.

Muss der Verwalter bzw. die WEG zustimmen?

Der Hobbyraum ist ausgebaut und wird derzeit als Wohnküche genutzt, was auch zulässig ist (Nur 50 cm unter Erdbodenniveau).

Bitte geben Sie für ein morgen., Fr. stattfindendes Gespräch mit dem Verwalter Ratschläge und Paragraphen an.
Danke

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Eine entsprechende Verpflichtung des Verwalters folgt aus § 27 Abs. 2 WEG.

§ 27 Aufgaben und Befugnisse des Verwalters

(1) Der Verwalter ist gegenüber den Wohnungseigentümern und gegenüber der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer berechtigt und verpflichtet,
Nr. 2 die für die ordnungsmäßige Instandhaltung und Instandsetzung des gemeinschaftlichen Eigentums erforderlichen Maßnahmen zu treffen.

Je nach konkreter Befugnis für die Höhe der zustimmungspflichtigen Maßnahmen wird der Verwalter eine Kostenübernahme erklären. Ob hierfür eine vorherige Zustimmung der Wohnungseigentümergemeinschaft erforderlich ist, ergibt sich dann aus dem Verwaltervertrag.

Sollte eine Zustimmung erforderlich sein, hat der Verwalter eine umgehend Versammlung der Wohnungseigentümer einzuberufen, § 24 WEG.

Die Schäden, die durch die durchdringende Feuchtigkeit eintritt, sind von der WEG zu tragen, wenn die Ursache aus einem Schaden am Gemeinschaftseigentum herrührt. Die WEG ist hierbei verpflichtet den Schaden am Gemeinschaftseigentum zu beseitigen, damit an Ihrem Sondereigentum kein weiterer Schaden entsteht. Wird dies unterlassen, haftet die WEG für die Schäden an Ihrem Sondereigentum. BayObLG, Beschluss 3.7.1986 (2 Z 36/85) Sie können daher den Verwalter und die WEG auffordern den Schaden zu beseitigen.

Kommt die Verwaltung oder die Eigentümergemeinschaft Ihrer Forderung nicht nach, ist zunächst eine Beweissicherung des Schadens vorzunehmen, um dann im Wege der Ersatzvornahme den Schaden zu beseitigen und die Kosten bei der WEG einzufordern.

Im Ergebnis können Sie zwar den Verwalter und damit die WEG auffordern eine Übernahme der Kosten auszusprechen. Erfolgt dies nicht, müssen Sie die Kosten für die Beweissicherung und die Ersatzvornahme für eine zeitnahe Beseitigung des Schadens vorlegen. Der finanzielle Aufwand ist dann gerichtlich gegen die WEG geltend zu machen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen einen ersten Überblick verschaffen und stehe im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion weiterhin zur Verfügung.

Mit besten Grüßen
Bewertung des Fragestellers 01.12.2011 | 22:59


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