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EILIG! Räumungsklage! Frist läuft Montag ab!


21.12.2007 10:31 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jeremias Mameghani



Sehr geehrte Damen und Herren,
meine bisherige Anwältin hat leider keine Zeit mehr bzw. kümmerte sich nicht wirklich darum. Ich vermute mal weil sie auf Beratungshilfe/Prozesskostenhilfe arbeiten musste. Da verdient man halt nicht soviel...

Deshalb suche ich hiermit einen Anwalt aus der Gegend, der am Samstag/Sonntag Zeit hat.

Der Antrag auf Räumungsklage ging am 10.12.07 laut Datum ein. Das bedeutet am 24 läuft die Frist aus. Ich weiß natürlich nicht ob man am 24 noch was machen kann, aber da muss ich eh arbeiten.

Also bitte nur Antworten wenn man am Samstag/Sonntag Zeit hat.

Nun zu dem "Problem". Nach Fristloser Kündigung ersatzweise Fristgerecht ging ich zu meiner Anwältin die feststellte, das ich mit einer Miete im Rückstand war, nicht wie angegeben mit zwei. Diese Miete beglich ich sofort, daraufhin erfolgte keine Reaktion mehr der Gegenpartei, bis ich eben am 10.12 den Antrag auf Räumungsklage erhalten habe.

Quittung und Kontoübersichten liegen als Beweis vor.

Als der Antrag auf Räumungsklage eingereicht wurde, war eine einzige Miete offen! Dies ist leider immer noch der Fall, das ich EINE Miete hinterher bin, lies sich durch Arbeitgeberwechsel leider nicht vermeiden.

Wie kann man nun dagegen vorgehen? Zählen die Fakten die auf der Räumungsklage angegbeen sind? Wenn ja, dort sind August und September als offene Mieten angegeben, es war aber lediglich der September offen. Dieser wurde aber beglichen, inzwischen ist halt der Oktober offen. November habe ich bezahlt und wenn mein Gehalt kommt wird auch der Dezember bezahlt.

Ich habe keinen schriftlichen Mietvertrag, mündlich war vereinbart die Miete des AKTUELLEN Monats zur Monatsmitte zu begleichen.

Man sollte eventuell die Gegenpartei aufklären, das ich inzwischen 9 Vollstreckungsbescheide gegen mich offen sind und wenn Sie den Weg der Räumungsklage gehen, auch den Weg der Räumung gehen müssen, der Gerichtsvollzieher verlangt sein Geld in voraus und die Kosten für die Unterstellung/Spedition muss der Mieter auch vorstrecken...selbst wenn ich es zahlen müsste, ich kann es nicht. Da mir bewusst ist, das meine Vermieterin mich loswerden will, bin ich bereit Ende Februar auszuziehen, die von mir bezahlte EBK und Spülmaschine der Vermieterin zu überlassen. Und die Wohnung besenrein zu verlassen. Im Gegenzug verlange ich das Sie Ihre Kosten selber zu tragen hat (hat sie im Endeffekt eh, weil von mir nie Geld kommen wird).

Zu meiner Person, ich bin seit 5 Jahren bei verschiedenen Zeitarbeitsfirmen beschäftigt gewesen und verdiene rund 950€, sprich unter der Pfändungsgrenze! Auch in Zukunft wird sich das sicher nicht ändern! Sie wird also NIE Geld von mir zu sehen bekommen (was die Gerichts und Anwaltskosten etc) betrifft.

MfG


PS: Ich wünsche KEINE Anwaltskanzlei aus Monheim!

-- Einsatz geändert am 21.12.2007 12:36:55

-- Einsatz geändert am 21.12.2007 12:38:03

-- Einsatz geändert am 21.12.2007 12:53:17
Eingrenzung vom Fragesteller
21.12.2007 | 12:54
Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne bin ich bereit, mich am Wochenende Ihrer Angelegenheit anzunehmen. Sofern Sie dies wünschen, bitte ich um Kontaktaufnahme.

Bzgl. Ihrer Sachverhaltsschilderung erlaube ich mir Ihnen bereits an dieser Stelle folgendes mitzuteilen:

Eine fristlose Kündigung kann dann ausgesprochen werden, wenn der Mieter mit zwei aufeinander folgenden Mieten im Verzug ist oder der Rückstand insgesamt etwa diese Höhe erreicht. Sofern bei Ausspruch der Kündigung diese Voraussetzungen nicht vorlagen und auch nachher nicht vorgelegen haben, ist die Klage abzuweisen.

Sollte der Klage gleichwohl stattgegeben werden, so hätten Sie die Kosten zu tragen. Sofern Sie allerdings nicht pfändbar sind, kann bei Ihnen natürlich auch nichts "geholt" werden. Allerdings verjährt die Kostenforderung erst nach 30 Jahren.

Wie bereits dargestellt biete ich Ihnen gerne am Wochenende meine Unterstützung an.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Rechtsanwälte Vogt
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel. 0211/133981
Fax. 0211/324021

Nachfrage vom Fragesteller 21.12.2007 | 21:13

Ok, und wie sieht es mit der Frist aus? Ich hoffe das ist am Samstag noch möglich?!

Heiligabend zählt ja nicht als Feiertag, deswegen läuft die ja am Montag aus, nur, zählt der Montag noch als "Möglichkeit" dazu oder muss bis Montag alles vorliegen?

Kann man vorab per Fax den Wiederspruch schicken?

Ich werde Sie dann morgen anrufen im Laufe des Vormittags.

MfG
Tobias F.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.12.2007 | 22:09

Sehr geehrter Ratsuchender,

Verteidigungsanzeige, Antrag auf Klageabweisung etc. können selbstverständlich per Fax übermittelt werden. Bitte nehmen Sie mit mir per Mail Kontakt auf. Alles weitere besprechen wir dann auf dem Wege.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

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