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EIGENTUM WIRD RAUSGEGEBEN

| 03.08.2016 18:14 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


19:47
"Jemand" (ich) , 22 Jahre, Arbeitslosengeld 1 wollte mit jemanden (Handwerker, selbstständig, chef einer malerfirma) zusammen ein gewerbe beginnen.

hierzu wurden geräte aus der schweiz gekauft. um den zoll zu umgehen, wurden die geräte jedoch auf dem papier als schenkung angegeben. wert 2500, euro. idee der schenkung kam vom chef.

ca 3 monate wurden mit den geräten einnahmen erzielt ( ca. 3000,-). chef hat jedoch nie rechnungen ausgestellt, umsatz in seine tasche.

materialeinsatz für den umsatz ca. 50%.

die 3 monate habe ich im stillen kämmerchen gearbeitet und danach haben wir uns verstritten. eine bzahlung (lohn) habe ich nie bekommen.

der schweizer hat 2500,- euro bekommen ( trotz schenkung). dieses geld habe ich vom chef bekommen und es dem schweizer bei der abholung gegeben. die schenkung läuft auf meinen namen.

nun kommt der chef und sagt, er will 4500,- kosten, zzgl. 25,- lagerkosten (waren bisher 400,-) für die geräte (stehen in einer garage) wurde aber nie angekündigt, also nur aussage vom chef. die geräte zieht er ab (2500,-) und ich soll diese bei ihm abholen.

macht: 4500,- + 400,- -2500,- = 2400,-

den umsatz ohne rechnungen stellt er den kosten jedoch nicht entgegen..

frage bzw fakten:

-chef hat mich nicht angemeldt ( nicht mal auf 450,- basis)
-chef hat umsatz nicht offinziell vereinnahmt und erwähnt diesen auch nicht
-chef selber hat schenkungs-idee gehabt, wäre auch nachweisbar beim schweizer
-ich habe nie lohn bekommen
-wenn ich nicht zahle will chef geräte auf meine kosten entsorgen ( sind doch aber mein eigentum), habe 2 schreiben bekommen
- chef hat auf mein vorschlag einer für mich faireren lösung nicht reagiert


muss ich diese 2400,- zahlen, auch wenn kein umsatz angegeben?
würde chef und ich ärger bekommen wegen "schwarzarbeit" obwohl ich kein lohn bekommen?
wie groß würde dieser ärger sein (für mich und chef) ?

WAS SOLL ICH AM BESTEN MACHEN, DENN ICH WILL DIE GERÄTE UND SELBER DAMIT STARTEN ?

MFG





03.08.2016 | 18:42

Antwort

von


(2314)
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30449 Hannover
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Sehr geehrter Fragesteller,

zunächst einmal hat Ihr Chef keinen Anspruch darauf, dass er von Ihnen Geld verlangt.

Ich habe es so verstanden, dass Sie für die Geräte nichts bezahlt hatten. Sie könnten sich daher mit dem Chef einigen, dass Sie die Geräte für eine Summe X kaufen und übernehmen. Der Wert kann sich am aktuellen Marktwert der Geräte orientieren. Kosten oder Lagergebühren brauchen Sie nicht tragen.

Falls das alles auffliegen würde, würde Ihnen einige Bußgelder drohen wegen Zollvergehen und Steuerhinterziehung der Einnahmen (Ihrem Chef zumindest). Die größere Strafbarkeit trifft sicherlich Ihren Chef, der sich die Geschichte ausgedacht hat, und bislang auch alle Gelder vereinnahmt hatte.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 03.08.2016 | 19:40

hallo und vielen dank für ihre antworten,

leider für mich folgendes noch nicht geklärt:

zollvegehen fällt flach, da im nachhinein ohnehin raus kam, dass geräte aus der EU (ungarn)

da ich der beschenkte , auch auf dem papier bin, ist es doch mein eigentum, richtig ? chef schreibt ja auch in seinen briefen, ich solle mein eigentum abholen, gegen bezahlung der "kosten" ( die 2500,- für die geräte hat chef mir bar ohne quittung gegebn).

kann ich polizei in anspruch nehmen um mein eigentum zu holen ohne die geforderten kosten zu zahlen ( müsste er doch ggf vonmir einklagen, oder) ?

kann was auf mich zukommen wenn ich gar nicht mehr reagiere und es dem chef "überlasse".

beste grüße und danke

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.08.2016 | 19:47

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Sie dies schriftlich haben, brauchen Sie keine Polizei, sondern können mittels Herausgabeklage gegen Ihren Chef vorgehen. Das ist kein Problem.
Davor sollten Sie ihm per Einwurfeinschreiben noch eine letzte Frist zur Herausgabe setzen.

Wenn Sie dann den Titel haben, können Sie mit Hilfe des Gerichtsvollziehers die Sachen holen. Sollte die Gegenstände dann weg sein, können Sie Schadensersatz fordern.

Wenn Sie gar nicht mehr reagieren, wird Ihnen auch in keiner Weise etwas passieren, da Sie die Gelder nicht vereinnahmt haben und keinen Vorteil dadurch hatten.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 04.08.2016 | 13:52

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