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EHZ- Objektverbrauch- Heirat

13.12.2006 18:46 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Sehr geehrte Damen und Herren,

folgender Fall:
Meine Partnerin und ich haben im Dezember 04 ein Einfamilienhaus erworben. Meine Partnerin hat mit ihrem Exmann
schon einmal Eigenheimzulage nach 10e für 2 Jahre erhalten, allerdings hat sie ihm ihren Anteil des Hauses erst nach der
Trennung ( und nach getrennter steuerlichen Veranlagung) übertragen. Ich habe selbst noch keinen Objektverbrauch. Nun sind
wir dieses Jahr in unser Haus eingezogen und möchten Eigenheimzulage beantragen; vorerst nur ich, da meine Partnerin
sowohl über der Einkommensgrenze liegt, als auch ( wie wir denken) kein Anrecht mehr auf die EHZ hat.

Da wir nächstes Jahr heiraten, möchte ich nun wissen, ob wir ab diesem Zeitpunkt die volle Zulage erhalten, da wir zusammen
unter der Einkommensgrenze liegen und ich wiederholt gelesen habe, das ich als "unvorbelasteter" Empfänger die Objektfreiheit
mit in die Ehe nähme.
Ist unsere Annahme richtig und ist es sinnvoll mit der Beantragung bis nach der Heirat zu warten, oder kann ich schon vorab für mich den Antrag stellen?

Bei einer Anfrage an des Dienst callnrw des Finanzamtes habe ich übrigens folgende Antwort bekommen:

"Die Heirat hätte vor Abschluss des notariellen Kaufvertrages stattfinden müssen, nur dann könnte die volle Eigenheimzulage
gewährt werden. Auf den Zeitpunkt der Beantragung kommt es nicht an. "

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für die Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Ihre Partnerin hat grundsäzlich noch Anspruch auf fünf Jahre Eigenheimzulage, da sie erst zwei Jahre "verbraucht" hat.

Wenn Sie bereits wissen, daß Sie heiraten werden, können Sie mit der Antragstellung ruhig bis zur Hochzeit warten. In jedem Fall sollte aber die Antragstellung spätestens im Jahre 2007 passieren.

Bitte beachten Sie, daß technik-bedingt nur eine erste rechtliche Orientierung gegeben werden kann. Für eine vollumfängliche Beratung, die gerade im Steuerrecht unabdingbar ist, sollten Sie unbedingt einen örtlichen Kollegen Ihres Vertrauens hinzuziehen.

Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

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