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Durch falsche Angabe Malermeister Mieter verloren


| 07.12.2006 14:26 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Sehr geehrte Damen und Herren,

für eine leerstehende Wohnung hatte ich über einen Makler eine neue Mieterin gefunden. Mietbeginn 15.12. Aufgrund Renovierungsarbeiten hätte die Mieterin ab 27.11. die Wohnung nutzen können. Am 27.11. unterschrieb sie mir das Übergabeprotokoll, zahlte die 1. Kautionsrate und erhielt von mir die Wohnungsschlüssel. Der Mietvertrag sollte parallel dazu vom Makler erstellt werden.
Am gleichen Tag ging sie mit einem Malermeister zwecks Angebot für Tapezierarbeiten in die Wohnung und 2 Stunden später kam sie aufgelöst zu mir, verlangte die Rückgabe der Kaution, Protokoll wurde von ihr zerrissen, mit anderen Worten: Wohnung kommt für sie nicht mehr infrage. Grund: der Malermeister hätte festgestellt, dass alle Außenwände "nass" sind, das wäre für sie unzumutbar. Ich war fassungslos, waren wir doch 2 x in der Wohnung, einmal zu Dritt, einmal zu Viert und keiner von uns hatte etwas bemerkt.
Ich rief den Malermeister an, der schwächte ab: "nass" hätte er nicht gesagt, aber die Wände seien feucht, das könne man auch deutlich bei Sonnenschein sehen. Er schlage mir vor eine Styropordämmung mit anschließender Tapezierung, Kosten für 3 Außenwände ca. 3-400 €.
Am Montag ließ ich durch eine Fachfirma die Feuchtigkeit der Wände messen. Ergebnis: die Wohnung ist "knochentrocken", außerdem sind die Außenwände bereits mit Ripsplatten inkl. Dämmung versehen.
Durch die Aussage des Malermeisters habe ich diese Mieterin nun verloren.
Frage: kann ich gegen den Malermeister Schadenersatz wegen Mietausfall geltend machen. Die Lage auf dem Markt ist nicht rosig und ich weiß nicht wann ich die Wohnung wieder vermieten kann.
Ab 15.12. wären monatlich 410,00 € KM + 30,00 € Garage geflossen.

Bedanke mich für Ihre Antwort.

Mfg
Irene Müller

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Sehr geehrte Ratsuchende,

Regressansprüche gegen den Malermeister sehe ich leider nicht.

Soweit die Mieterin jedoch bereits einen Mietvertrag unterschrieben hat, hätten Sie diese an dem Mietverhältnis festhalten können. Einfach mündlich zu erklären, sie wolle die Wohnung nicht mehr und dabei das Übergabeprotokoll zu zerreißen, stellt zum einen keine wirksame Kündigung des Mietverhältnisses dar und begründet auch nicht den für eine fristlose Kündigung erforderlichen wichtigen Grund.

Prüfen Sie daher nochmals den derzeitigen Sachstand. Ggf. können Sie diesen in der Nachfragefunktion konkretisieren.

Mit freundlichem Gruß

Kaussen
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 07.12.2006 | 14:41

Hallo

der Mietvertrag war ja noch nicht unterschrieben.
Sie hatte am 27.11. lediglich das Maklerbüro informiert, dass sie die Wohnung mieten will und der MV fertig gemacht werden soll.
Bei mir unterschrieb sie das Wohnungsübergabeprotokoll, in dem auch stand, dass die anfallenden Nebenkosten ab 27.11. von ihr getragen werden.
Da sie darauf bestand auch meine Kopie zu zerreissen, habe ich natürlich keine Unterlage mehr. Zeuge des ganzen war jedoch mein Sohn, ebenfalls 2 Herren (Bekannte) die sie begleiteten.

Mfg
Irene Müller

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.12.2006 | 15:06

Ein Mietvertrag kann grundsätzlich auch mündlich geschlossen werden, es sei den, Sie hätten mit dem Mieter etwas anderes vereinbart. Ich gehe daher davon aus, dass Ihnen immer noch Ansprüche gegen den Mieter auf Vertragserfüllung zustehen. Die Einzelheiten führen hier leider zu weit. Bitte wenden Sie sich umgehend mit allen Unterlagen an einen Rechtsbeistand und lassen Sie von diesem mögliche Ansprüche konkret prüfen.

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