Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.170
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Durch Psychoterror in den Tod getrieben


06.10.2007 23:37 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Maurice Moranc



Mutter und Vater waren 57 Jahre verheiratet. Eine überaus glückliche Ehe, sie gingen bis zum Schluß Hand in Hand. Mutter hatte nie gearbeitet und wurde vom Vater verwöhnt. Sie brauchte sich zeitlebens um nichts kümmern. Habe mit den Eltern gelebt, die letzten 13 Jahre im Hause. Schwester und Schwager leben in Österreich und kümmerten sich 20 Jahre nicht mehr um die Eltern. Nach Vaters Tod bemächtigten beide sich der Mutter. Mein Schwager ist ein Arzt mit Allgemeinpraxis und einer Stelle im Altersheim. Mutter verschwand für Wochen unerreichbar in Österreich und sie kam als 100% charakterveränderte Frau zurück. Meine Schwester und mein Schwager schickten sie in einen anwaltlichen Kampf gegen mich, d.h. sie instruierten den Anwalt und Mutter mußte unterschreiben. Mutter saß in Deutschland allein und mußte den Terror gegen mich betreiben, telefonisch instruiert von den Österreichern. Mutter unterschrieb einen Terror gegen mich, wollte mich um meine Existenz bringen.
U.a. Küngigung meiner Wohnung und meiner Geschäftsräume im Elternhaus und vieles mehr. Täglich kamen Anrufe von meiner Schwester bei meiner Mutter an und sie hetzte sie gegen mich und sehr gegen den verstorbenen Vater, also ihren Ehemann auf. Sie redeten Mutter ein, Vater hätte sie nicht versorgt und sie sei bettelarm. Sie müsse nun ihr Geschäftshaus in der Innenstadt verkaufen (Mutters Elternhaus, daß sie nie!!! verkaufen wollte.) Dieses Geld sollte sie nehmen und damit nach Österreich kommen. Die Beiden versprachen ihr dort ein "Traumleben". Schwester und Schwager nahmen ihr vorsorglich schon Geld und sehr teuren Brilliantschmuck ab. Sie hetzten dermaßen gegen unseren Vater, so daß Mutter sogar seine Fotos vernichtete. Laut Makler zögerte Mutter immer noch ihr Haus zu verkaufen. Meine Schwester sagte am Telefon zu ihr: "Dann rufe uns nicht mehr an und kontaktiere uns nicht mehr. Du brauchst nur mit dem Geld aus dem Hausverkauf zu uns kommen. Ansonsten löffle mal schön die Suppe ganz allein aus, die du dir eingebrockt hast." Mutter wußte, daß sie einen unmenschlichen Terror gegen mich betrieben hatte, sogar mich des Schweren Einbuch Diebstahles angezeigt hatte. Sie wußte auch, daß alles getürkt war. Ausgedacht von den Österreichern. Mutter hatte alles zerschlagen und saß nun völlig allein mit den Scherben da. Sie war vollkommen hoffnungslos (Zeugen) und überlebte noch nicht einmal mehr eine Woche. Sie starb an einer geplatzten Aorta. Mutter war 79 Jahre, hatte Bluthochdruck, Schlaganfälle und gerade eine Darmkrebs OP hinter sich, als ihr geliebter Mann, unser Vater starb.
Vater hatte sie nicht mittellos hinterlassen, es gab ein Konto mit 60.000 Euro. Ich hatte mehrere Mietinteressenten. Mutter reagierte nicht. Das hätte jeden Monat 500 bis 600 Euro für sie gebracht. Mutter bekam von mir Geld und ich pflegte und ernährte sie. Sie hätte also ein schönes Leben haben können, hätten Schwester und Schwager nicht auf diese verachtbare und für mich kriminelle Art in ihr Leben eingegriffen. Zeugen für das gute Verhältnis mit meiner Mutter gibt es. Zeugen für die gute Ehe auch. Auch für das jahrelange Fernbleiben von Schwester und Schwager. Zeugen für Mutters Verschwinden in Österreich und für ihre Charakterveränderung. Die Krankheit ist logischerweise dokumentiert, das gefüllte Bankkonto, ein großer Teil des Terrors durch meine Schwester ist beweisbar. Ein Schriftstück eines Anwaltes aus Österreich liegt vor: Ihr müßt Eure Mutter zur Mitfertigung des Schriftstückes anregen. Nach Mutters Tod sind alle ihre Tabletten mit den Österreichern zusammen verschwunden. Vaters Tabletten waren alle noch da. Er starb 1 1/2 Jahre vor ihr.

Ich denke, daß unsere Mutter von den Beiden wissentlich, da der Schwager Arzt ist, in den Tod getrieben wurde zum Zwecke der eigenen Bereicherung. Oder: Mutters Tod wurde zumindest in Kauf genommen. Nach der gesamten Sachlage aber, denke ich, sie sollte sterben. Man kann eine 78jährige Frau mit diesen Krankheiten nicht einer solchen Sache aussetzen. Denke, Mutter hätte bei weiterer Pflege und Ruhe und Liebe noch länger leben können.
Ich kann Mutters Gefühle gut nachvollziehen, denn selbst ich bekam aufgrund des Terrors Herzrhythmusstörungen und kam mit einem Schlaganfall ins Krankenhaus. Übrigens, der Terror hält bis heute noch an, meine Schwester und mein Schwager hören nicht auf!
Mutter wurde in den Tod getrieben. Ist ein solches Vorgehen strafbar? Ich möchte meine Schwester und eventuell meinen Schwager bei der Staatsanwaltschaft anzeigen. Hat das Aussicht auf Erfolg?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragensteller,

die Beantwortung Ihrer Frage erfolgt auf Grundlage der von Ihnen bereitgestellten Informationen. Meine Antwort dient lediglich einer ersten rechtlichen Orientierung, da das Weglassen oder Hinzufügen von Details zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen kann. Eine endgültige Einschätzung der Rechtslage ist nur nach umfassender Sachverhaltsermittlung möglich. Die Beantwortung Ihrer Frage im Rahmen dieser Plattform kann daher nicht die Beratung durch einen Rechtsanwalt vor Ort ersetzen.

Zur Sache:
Grundsätzlich können sowohl physische als auch psychische Einwirkungen, die ursächlich für den Tod eines Menschen sind, den Straftatbestand des Totschlags (§ 212 StGB)oder des Mordes (§ 211 StGB) erfüllen.

Als physische Einwirkung auf die Gesundheit bzw. das Leben Ihrer Mutter kommt für Sie offensichtlich eine falsche Medikation in Betracht. Sollte der Tod durch absichtlich falsch verabreichte Medikamente oder durch das Vorenthalten lebenswichtiger Medikamente verursacht worden sein, ist von einem Totschlag, evtl. sogar einem Mord auszugehen.

Als physische Ursache könnte vorliegend ein ständig gegenwärtiger Psychoterror in Betracht kommen. Sollte dieser ein solch unerträgliches Maß erreicht haben, dass dies aufgrund der Vorerkrankung Ihrer Mutter wissentlich zum Tod führen konnte, ist auch hier von einer relevanten Tathandlung auszugehen.

Probelmatisch dürfte jedoch die Beweisführung der Staatsanwaltschaft werden. Dazu ist zunächst festzuhalten, dass die Staatsanwaltschaft die Schuld Ihrer Schwester bzw. Ihres Schwager zu beweisen hat. Diesen obliegt also nicht der Beweis Ihrer Unschuld.
Sollten tatsächlich falsche Medikamente verabreicht worden sein, so dürfte dies nur noch durh eine Obduktion beweisbar sein. Eine solche könnte bei entsprechendem Verdacht angeordnet werden. Ob dies jedoch im Sinne Ihrer Mutter wäre, können nur Sie beurteilen.
Die Beweislage dafür, dass der Psychoterror ursächlich für den Tod Ihrer Mutter war, dürfte recht dünn sein, da dies im Nachhinein nur schwer darlegbar ist. Erschwerend kommt hinzu, dass Ihre Mutter offensichtlich fortgeschrittenen Alters war und zudem an Bluthochdruck litt. Ob nun die Vorerkrankung oder der Psychoterror Todesursache war, wird im Zweifel nicht mehr klar zu trennen sein.

Wie letztendlich die Erfolgsaussichten einer Strafanzeige sein werden, ist aus der Ferne aber nicht abschließend zu beurteilen. Hier hängt vieles vom genauen Ablauf und den genauen Umständen des Todes ab.

Sollten Sie jedoch der festen Überzeugung sein, dass Ihre Mutter Opfer einer strafbaren Handlung geworden ist, spricht nichts dagegen, die Staatsanwaltschaft bzw. Polizei darüber zu informieren. Solange Sie nicht mißbräuchlich handeln, entstehen Ihnen hierfür keine Kosten.

Zu beachten ist jedoch, dass Sie sich, sollten Sie wissentlich falsche Beschuldigungen äußern, der falschen Verdächtigung oder auch der Verleumdung etc. strafbar machen könnten.

Für eine abschließende Beurteilung des Sachverhalts empfehle ich, die Rechtslage mit einem Rechtsanwalt Ihres Vertrauens konkreter zu erörtern. Bitte beachten Sie, dass hierbei weitere Kosten entstehen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort eine erste Orientierung gegeben zu haben.

Für eine Nachfrage stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Maurice Moranc
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 07.10.2007 | 10:20

Sehr geehrter Herr Moranc, vielen Dank für Ihre Mühe! Leider entspricht meine Schilderung der Wahrheit. Dank Ihrer Antwort werde ich die Anzeige sorgfältig formulieren.
Ich denke nicht, daß unsere Mutter mit Tabletten vergiftet wurde. Mir fiel lediglich das Fehlen ihrer gesamten Tablettensammlung auf. Für mich persönlich wäre eine Tablettengabe (Stichpunkt Tätigkeit im Altersheim) lediglich eine Erklärung für Mutters auffällige Charakterveränderung. Das war nicht normal. Diese Tablettengabe könnte sein, muß aber nicht. Die Charakterveränderung war wie eine Gehirnwäsche und fiel anderen Menschen und mir auf. Es liegt wohl in uns Menschen zu grübeln und nach Erklärungen zu suchen. Ihnen noch einen schönen Sonntag!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.10.2007 | 18:50

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!


Mit freundlichen Grüßen

Maurice Moranc
Rechtsanwalt

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60124 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Meine Frage wurde verständlich und ausführlich beantwortet. Vielen herzlichen Dank! ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Klar und unumwunden im Ganzen zu empfehlen ! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antworten auf meine Fragen waren ausführlich und verständlich. ...
FRAGESTELLER