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Duldung der Zwangsvollstreckung


| 21.01.2010 21:12 |
Preis: ***,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dennis Meivogel



Folgender Sachverhalt: Ein anderer Gläubiger hat gegen einen Schuldner ein Urteil zur Duldung der ZV und Vorrang vor dringlichen Rechten (Niessbrauch) erstritten und es im Grundbuch des streitbefangenes Grundstückes eingetragen. Nun habe ich auch forderungen gegen diesen Gläubiger. Als die angefochtene Umschreibung durchgeführt wurde war das Grundstück nicht wertausschöpfend belastet. Mittlerweile ist es aber dadurch das der erste Gläubiger eingetragen ist wertausschöpfend belastet. Hätte eine Klage aussicht auf Erfolg?? Zählt der Zeitpunkt der Umschreibung oder der jetzige Belastungs-Zustand??

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Fragen wie folgt.

Ich gehe davon aus, dass Ihre Frage darauf abzielt, ob es möglich ist ebenfalls an der erlangten Sicherung des anderen Gläubigers zu partizipieren.

Die Eintragung einer Zwangssicherungshypothek ist eine Vollstreckungsmaßnahme. Der Gläubiger kann sich in das für die schuldnerische Immobilie bestehende Grundbuch ein Grundpfandrecht eintragen lassen und sich so einen bestimmten Rang an der Immobilie sichern lassen. Rang bedeutet, dass derjenige Gläubiger, der sich zuerst eintragen lässt, auch bei der Befriedigung zuerst berücksichtigt wird "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.".

Es ist also bei der Zwangsvollstreckung geboten, sich so schnell wie möglich Vermögenswerte des Schuldners zu sichern um nicht gegenüber den anderen Gläubigern das Nachsehen zu haben.

Sie haben daher keine Rechtsmittel gegen die Vollstreckung durch den anderen Gläubiger.

Nachfrage vom Fragesteller 21.01.2010 | 22:00

Spielt es eine Rolle ob das Grundstück JETZT wertausschöpfend belastet ist oder zählt nur der Zeitpunkt der Umschreibung??

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.01.2010 | 22:03

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn das Grundstück jetzt wertausschöpfend belastet ist, so können Sie als Gläubiger daran nichts ändern.


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Bewertung des Fragestellers 21.01.2010 | 22:09


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"Keine konkrete Antwort"
Stellungnahme vom Anwalt:
Diese Bewertung ist nicht zutreffend. Die Frage war mehr als unverständlich formuliert, so dass eine Antwort zwangsläufig wenig konkret sein konnte. Die Nachfragefunktion hat der Fragesteller nicht zu Konkretisierung genutzt. Eine andere Antwort war leider nicht möglich. Der Fragesteller sollte sich die Bewertung hier noch einmal überlegen!