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Düsseldorfer Tabelle 2009


| 06.04.2009 10:02 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



hallo,
ich habe eine Frage zur Düsseldorfer Tabelle 2009.

ich bin seit 2007 geschieden, wir haben einen gemeinsamen Sohn, 6 Jahre, keine weiteren Kinder. Er lebt bei seiner Mutter, sie bekommt das Kindergeld. mein Einkommen beträgt netto 1775 pro Monat, ihr Einkommen beträgt zwischen 800-1000 netto.

Wieviel muss ich aktuell zahlen laut Düsseldorfer Tabelle, kann ich die Hälfte des Kindergeldes abziehen bzw. oder geht das erst ab 135% des Regelsatzes? Letzteres hab ich in einem Beitrag von 2001 mal gelesen, weiß aber nicht inwieweit das heute noch gilt...

Danke schon mal für die Antwort.

Beste Grüße,

fanko

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Sehr geehrter Ratsuchender,

das hälftige Kindergeld ist abzuziehen. Dieses ist nicht abhängig von einem Prozentsatz.

Danach wäre nach Ihrem Einkommen die Einstufung in die Gruppe 2 der Düsseldorfer Tabelle vorzunehmen. Der Bedarf des Kindes beträgt danach 339,00 EUR. Nach Anrechnung des hälftigen Kindergeldes ergibt sich ein Zahlbetrag in Höhe von 257,00 EUR.

Zu beachten wäre aber, dass in Ihrem Fall unter Umständen eine Höherstufung in Betracht kommen kann, da Sie nach Ihrer Darstellung nur einem Kind zum Unterhalt verpflichtet sind. Bei einer Höherstufung in die Gruppe 3 würde sich ein Zahlbetrag in Höhe von 273,00 EUR ergeben.

Abschließend möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass sich meine Einschätzung nur nach Ihrem angebenen Einkommen richtet. Eine genaue Prüfung der Einkommensverhältnisse könnte zu einem anderen Ergebnis führen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 06.04.2009 | 11:55

wenn der Ehegattenunterhalt dann auch noch wegfällt, geht es dann in der Tabelle doch auch noch eine Stufe höher - wie hoch wäre der Kindesunterhalt dann?

Viele Grüße,

fanko

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.04.2009 | 12:02

Sehr geehrter Ratsuchender,

der Zahlbetrag in der 4. Gruppe beträgt 289,00 EUR.

Allerdings sollten Sie nicht voreilig die Höherstufung um dann 2 Stufen akzeptieren. In der Regel kommt die Höherstufung um eine Stufe in Betracht, das wären dann die genannten 273,00 EUR, auch wenn der Ehegattenunterhalt wegfallen würde.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 08.04.2009 | 08:14


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