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Dürfen Drittstaatler als Grenzgänger (DE-FR) arbeiten?

| 30.01.2015 16:56 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Sehr geehrte Anwälte,

ich hätte folgende Frage.
Ich bin eine russische Staatsbürgerin, besitze deutsche Aufenthaltserlaubnis nach §28 als Ehefrau eines Deutschen. Für mich besteht die Möglichkeit, innerhalb eines jeden Kalenderjahres 9 Monate in Straßburg (Frankreich) bei einer bekannten internationalen Organisation zu arbeiten. Mein Mann ist bereit mit mir nach Kehl (eine deutsche Stadt an der Grenze zu Frankreich) umzuziehen, weil wir den Bezug zu Deutschland und meine Aufenthaltserlabnis nicht verlieren möchten.

Darf ich in Kehl wohnen und in Straßburg arbeiten?
Muss ich in Frankreich auch eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis beantragen?
Falls ja, wird mir dann meine deutsche Aufenthaltserlabnis entzogen?
Gibt es bestimmte Regelungen für Mitarbeiter internationaler Organisationen?

Vielen dank im Voraus!

Sehr geehrte Fragestellerin,

als russische Staatsbürgerin mit einem Aufenthaltstitel nach § 28 AufenthG können Sie leider nicht ohne Weiteres in Frankreich arbeiten.

Das Aufenthaltsrecht für Drittstaatler ist allein Sache der einzelnen Mitgliedstaaten selbst. Als Drittstaatlerin gelten für Sie die normalen Bedingungen des französischen Ausländerrechts. Dass Sie mit einem EU-Bürger verheiratet sind bringt Ihnen keine Sonderrechte. Um in Frankreich arbeiten zu können, müssen Sie sich daher in Frankreich um eine eigene Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis bemühen.

Die Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis in Frankreich dürfte keine Auswirkungen auf die Aufenthaltserlaubnis nach § 28 AufenthG haben, da diese an den gewöhnlichen Aufenthalt des Deutschen (Ihres Mannes) anknüpft und dieser in Kehl/ Deutschland sein wird. Der gewöhnliche Aufenthalt knüpft an den Wohnort an.

Sonderbestimmungen für Mitarbeiter Internationaler Organisationen sind nicht ersichtlich.

Weitere Informationen:
http://www.ambafrance-de.org/

Für etwaige Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

U. Gehrke, Rechtsanwältin


Bewertung des Fragestellers 03.03.2015 | 11:49

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