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Druckkammerbehandlung


22.08.2007 18:33 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

Nach meinem Spanienurlaub wurde bei mir ein Tauchunfall mit DCS II (2. Schweregrad mit typischen Symptomen: Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen, Kribbelparästhesien der Finger und Zehen beiderseits)diagnostiziert.
Eine sofortige ambulante Behandlung in der Druckkammer wurde eingeleitet und erfolgte über ca. vier Wochen.

Leider verfüge ich über keine private Tauchversicherung.
Meine behandelnde Ärztin stellte bei meiner gesetzlichen Krankenkasse einen Antrag auf Kostenübernahme.
Dieser wurde abgelehnt, weil die Behandlungsmethode nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen stehe.
Auch eine außervertragliche Kostenübernahme dieser Behandlung sei durch einen Beschluss des zuständigen Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen untersagt.

Ist die Krankenkasse zu der Ablehnung berechtigt oder könnte ein Einspruch sinnvoll sein?

Mit Dank und Gruß



-- Einsatz geändert am 22.08.2007 19:06:08
Sehr geehrter Fragesteller,

Sie sollten rein vorsorglich gegen den ablehnenden Bescheid der Krankenkasse Widerspruch einlegen, damit der Bescheid nicht bestandskräftig wird. Dann kann in Ruhe geprüft werden, ob ein Anspruch auf Kostenübernahme gegen die Krankenkasse gegeben ist, d.h.
- ob die Druckkammerbehandlung eine offiziell zugelassene Heilbehandlung ist, für welche die Krankenkassen ohnehin leistungspflichtig sind, oder
- ob die Krankenkasse die Kosten hierfür nach den von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätzen zum "Off-Label-Use" übernehmen muß.

Zur groben Orientierung möchte ich Ihnen meinen Ratgeberartikel zu diesem Thema empfehlen, den sie unter http://www.123recht.net/Off-Label-Use-Wann-muss-die-Krankenkasse-zahlen__a20578.html
finden können. Eine in die Tiefe gehende Prüfung Ihrer Frage sprengt leider den Rahmen dieses Onlineforums. Gerne helfe ich Ihnen aber im Rahmen eines Mandates weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrike Fürstenberg
Rechtsanwältin

www.ra-fuerstenberg.de
Tel. 07157/880477
kanzlei@ra-fuerstenberg.de
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