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'Drohungen' von Gläubiger


05.12.2007 11:22 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen



Sehr geehrte Damen und Herren,

nach ca. 11 Jahren ist es einem Anwalt aufgefallen, daß ein Autohaus noch ein Mahnbescheid gegen mich hat, welcher dort seit 11 Jahren in der Schublade lag. Da ich z.Zt. nur einen Minijob ausübe und auch drei minderjährige Kinder habe, habe ich angeboten monatlich 50 Euro abzubezahlen. Obwohl mir bis heute nicht genau mitgeteilt wurde, worauf sich die Forderung bezieht. Dies wurde auch erst angenommen, daraufhin habe ich 2 mal überwiesen, danch wurde es aufeinmal abgelehnt. Daraufhin stand natürlich der Gerichtsvollzieher vor meiner Tür. Da ich den Betrag nicht habe, hat der Gerichtsvollzieher netterweise nochmals mit dem Anwalt gesprochen, was leider nichts gebracht hat. Nun mußte ich den Offenbarungseid abgegeben. Daraufhin wurde ein Pfändungsbeschluß in meiner Firma abgegeben. Da dieser Betrag nicht pfändbar ist, ruft das Autohaus ständig in der Firma an, setzt meinen jetzten Mann (der mit dieser Sache garnichts zu tun hat) ständig telefonisch unter Druck (arbeitet bei der gleichen Frima wie ich) und schickt laufend "drohende" Briefe, wie z.B. wenn ich den Betrag nicht ausgleiche, eskaliert die Sache. Diese Briefe gehen ständig an die Geschäftsadresse von meinem Mann.
Was kann mein Mann tun, damit er keinen geschäftlichen Schaden erhält?
Was kann ich tun, außer nochmals die Ratenzahlung anzubieten, damit dies aufhört.

In der Personalabteilung sind sie deswegen schon total genervt.

mfg
die Ratlose
Sehr geehrte Fragestellerin,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und kann Ihnen diesbezüglich folgendes mitteilen:

Ich gehe davon aus, dass ein Vollstreckungsbescheid gegen Sie vorliegt. Es wurde versucht, eine Pfändung durchzuführen, was aber ohne Erfolg blieb, da Sie durch Ihren Minijob unter der Pfändungsfreigrenze liegen.

Eine Möglichkeit, sich gegen die Briefe und Anrufe an Ihren Mann zu wenden, wäre, dem Gläubiger anzudrohen, bei Fortfahren eine Unterlassungsklage und u.U. eine Strafanzeige auszubringen. Vielleicht zeigt dies Wirkung.

Da Ihr Mann nicht Schuldner ist, kann der Gläubiger auch grundsätzlich nicht gegen ihn vorgehen. Auch Anrufe und Briefe sind infam.

Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen der Erstberatung auf Grund Ihrer Angaben eine erste rechtliche Orientierung geben konnte. Bitte beachten Sie, dass auf Grund von Umständen, die der Bearbeiterin nicht bekannt sind, eine andere rechtliche Beurteilung möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin
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