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Droheintreibung 'anonymen'Inkassobüros,Datenmißbrauch?


13.10.2017 19:16 |
Preis: 43,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von



Bin seit etwa 10 Jahren bei Paypal, nutze es nicht oft,etwa 2bis 4x pro Jahr.Stets für Sofortüberweisungen um eine gewünschte Lieferung eines Anbieters schnell zu erhalten.Aktion geht stets von diesem Internetzugang in 63628 BSS aus; Lieferadresse auch hierhin stets.Das Geld wurde unmittelbar auch abgebucht dann jeweils.
etwa 2-3 Jahre hat mich paypal nicht genommen(also das passwort nicht durchgelassen) ; zuletzt rief ich an und seit etwa 5 Jahren gings.
Etwa Anfang letzten Jahres erhielt ich dauernd Meldung per e-mail ich solle mich bei Paypal einloggen etc...sah nach Betrügermail aus.
Habe dann bei paypal angerufen und erhielt als Auskunft , es ginge z Zt bei Ihnen alles drunter und drüber und würde neu geordnet ;ich solle in 2 Wochen wieder anrufen.Tat ich auch ; erhielt auch hier den Ratschlag nicht auf mails hin mein passwort einzugeben.Hab ich auch nie getan ; die Partner am Telefon bei paypal z.b. ließen mich auflegen und riefen meine hinterlegte Tel.nr an.
Einmal ..etwa vor 3 Jahren sollte meine Tochter von ihrem Internetzugang mir ein update fürs Navi machen und mit paypal bezahlen und es ging nicht , weil sie einen anderen Internetzugang hat.

Ich erhalte seit etwa einem 3/4 Jahr ziemlich unverschämte Drohbriefe des Inkassobüros INFOSCORE 33405 Verl.
; ich solle etwa 1000€ bezahlen weil ich sie paypal singapur schulde.Die Briefe sind nie namentlich verfasst oder unterschrieben und drohen mehrfach mit Gerichtsverfahren und Pfändung und immensen Rechtsanwaltkosten ; einem Schreiben des Amtsgerichtes Berlin antwortete ich, daß ich nichts zu zahlen hätte.
Infoscore schreibt man wisse nicht was der Grund der Forderung sei; dies seien Computervorgänge vom letzten Jahr, die gelöscht seien.
Neuerdings drohen Sie wieder ein Gerichtsverfahren an bzw sagen , sie übergeben es einem Rechtsanwalt , was erhebliche Kosten nach sich ziehen würde für mich.Außerdem fordern Sie mich auf ,bei der Polizei eine Anzeige gegen Unbekannt wegen Datenmißbrauchs zu stellen und Ihnen einen Durchschlag zu schicken.
Neulich rief ich wegen einer Piratenabbuchung(Details unten)von meinem Bankkonto bei paypal an und schilderte denen die obige Situation ; sie ließen sich die "Verwendungszewcknr" des Inkassobüros geben und das war die paypal Aktennummer.Sie sagten mir es handele sich um eine Bestellung per Rechnungsbezahlung mit paypal über meinen Namen für ein i-phone letzten Jahres , was an eine dritte Adresse geschickt werden sollte. Weil dies wahrscheinlich das paypal Kontrollsystem erkannt habe, habe es keine weiteren Aktionen dieser Art gegeben.
Soweit ist für mich klar, daß paypal den betrug erkannt hatte ; aber trotzdem von mir Geld möchte und mir-ohne Roß und Reiter zu nennen- ein ziemlich unverschämtes Inkassobüro auf den Hals hetzt..Ich bin übrigens bestenfalls bei paypal europa ; es wurde mir jedoch gesagt , daß die Weltzentrale sich tatsächlich in Singapur befände.
Piratenabbuchung: Von meinem Konto wurden etwa vor 6 Wochen von einem Kunden mit ausländischem Namen über paypal 400 € abgebucht/eingezogen der sich sogar noch auf dem Kontoauszug dafür bedankte.Auch hier erklärten mir die beiden Herren von paypal habe es keine weitere Abbuchung (also keinen weiteren Betrugsversuch)gegeben, weil ihr Kontrollsystem es als falsch erkannt habe.
Ich habe das Konto für paypal gesperrt bei der Postbank.
Eine Kündigung meiner Partnerschaft bei paypal sei nicht möglich (weil ja noch die Forderung des Inkassobüros bestünde).Ich habe versucht mein paypal konto zu schließen; ging nicht (s.o.); ich habe die Adresse in Luxemburg ausfindig gemacht und dort eine Kündigung hingeschickt ; keine Antwort.
So muß ich mich nun weiter mit dem agressiven Inkassobüro beschäftigen ; denen hatte ich erklärt , daß es eine paypal buchung über meinen Namen war, mit der ich nichts zu tun hatte. Ist denen egal.
Außer ich mache Anzeige gegen Unbekannt. Das wollen sie von mir erreichen.
Meine Frage:
--Soll ich es auf ein Gerichtsverfahren in Berlin ankommen lassen ; ich habe schließlich nichts bestellt..

--Welchen Vorteil hat das agressive Inkassobüro , wenn ich eine Anzeige gegen Unbekannt stelle ? Erkenne ich hiermit indirekt einen Rechtsanspruch an. Muß /sollte ich denen das dann mitteilen?
(Es ist mir einerseits nichts von meinem Konto abgebucht worden wegen des ominösen i-phones (bis jetzt..) und im Falle der 400 habe ich sofort storniert. Alles kann auch ein Trick eines Fake Inkassobüros sein Immerhin ist die Post von dort (locker 10 Schreiben) anonym...)

--Wie kann ich mich rechtsgültig von paypal (wohl Europe) trennen ; speziell daß ab sofort jegliche Transaktion unter meinem Namen/Passwort und Kontonr. unterbleibt? Reicht das auch für singapur?

mit freundlichem Gruß
14.10.2017 | 17:35

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Das Inkasso Unternehmen gibt es tatsächlich, das Unternehmen an sich ist kein Fake. Jedoch schließt das betrügerische Machenschaften nicht denknotwendig aus.
Nach Angaben von Pay Pal besteht zwischen Pay Pal und dem Inkasso keine partnerschaftlichen Zusammenarbeit.
Infoscore Forderungsmanagement GmbH nannte sich vor einiger Zeit noch BFS Risk & Collection GmbH und
gehört zum Geschäftsbereich Collection von Arvato Financial Solutions.

Meine Einschätzung ist, dass es sich hier entweder um unsaubere Recherche des Unternehmens handelt und Sie tatsächlich einem Betrug zum Opfer gefallen sind oder aber es wird auf billige Art und Weise versucht Geld abzuzocken. Letzteres halte ich für wahrscheinlicher.
"Infoscore schreibt man wisse nicht was der Grund der Forderung sei; dies seien Computervorgänge vom letzten Jahr, die gelöscht seien." Das ist ein starkes Indiz für einen Täuschungsversuch. Wenn man einen Anspruch durchzusetzen versucht, sollte man diesen auch bezeichnen können.

In Ihrem Fall rate ich Ihnen jedoch dringend auf Schreiben von Gerichten-so wie Sie es intuitiv richtig getan haben - zu ragieren. Auf keinen Fall darf man amtliche Zustellungen ignorieren.

In Anbetracht dere Problematik mit dem I Phone und dem Pay Pal Konto rate ich Ihnen ebenfalls dringend an, eine Strafanzeige zu erstatten. Es handelt sich um Aktionen auf Ihrem Konto, welche Sie nicht selbst in Gang gesetzt haben, das muss angezeigt werden. Derjenige, welcher diesen Betrug beging und eventuell einige weitere Straftaten in diesem Zusammenhang ist der eigentlich richtige Ansprechpartner für die eventuell offenen Forderungen.
Unabhängig von dem Willen des Unternehmens sollten Sie diesen Schritt gehen.

Weshalb das Inkassobüro diese Anzeige braucht kann abschließend nicht festgestellt werden. Fakt ist, Sie sind der falsche Anspruchsgegner, mit Ihnen(Echtheit dieses Vorganges vorausgesetzt) kommt man also nicht weit im Falle eines Prozesses.

Zu Ihrer Frage mit der Kündigung, kann ich ihnen mitteilen, dass diese eine einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung ist, und indem Sie diese in die Sphäre des Vertragspartners versandt haben, ist diese zugegangen und die Kündigung erklärt worden. Der Vertragspartner muss einer Kündigung nicht zustimmen, das ist nicht erforderlich.
Fraglich ist nur, wann die Kündigung wirksam ist. Hierfür genügt ein Blick in die AGB von Pay Pal auf die dortigen Kündigungsfristen.

Sollten SIe in diesem Fall eine dauerhafte anwaltliche Unterstützung suchen, stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Vicky Neubert, Dipl.-Jur.

Nachfrage vom Fragesteller 15.10.2017 | 17:29

--Wohin schicke ich die Anzeige gegen "Unbekannt" ? Nächste Polizeidienststelle? Amtsgericht?
--Da ich keine Bestätigung meines Kündigungsschreibens erhalten habe werde ich es erneut aber dann mit Einschreiben nach Luxemburg senden? (das Wort empfangsbedürftig ist so komisch)
godewind1951

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.10.2017 | 15:07

Richtig, die Anzeige können Sie wenn Sie möchten auch online stellen, auf der Seite der Polizei Ihrer Stadt.
Empfangsbedürftig meint in diesem Fall einfach nur, dass eine Kündigung nicht "angenommen" werden muss um wirksam zu sein. vielmehr reicht es aus, dass sie so zugeht, dass der Empfänger diese wahrnehmen kann. (also bspw. in seinem Briefkasten)

Trotz dessen ist es natürlich ratsam solche Dokumente generell als Einschreiben zu versenden, daher haben Sie schon richtig erkannt, dass ein erneuter Versand per Einschrieben sinnvoll ist.

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