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Drogenkonsum in eigener Wohnung

26.08.2014 16:32 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Zusammenfassung: Marihuana und Führerschein - Eine Frage des Trennvermögens

Am Wochenende habe ich am Abend mit einer Freundin in meiner Wohnung Gras geraucht. Am nächsten Tag um ca. 15:00 klingelte es an unserer Haustür, ich lag auf dem Sofa und wollte gerade eine kleine Mittagsstunde abhalten, meine Tochter war mit einer Schulfreundin in ihrem Zimmer und hat etwas für die Schule vorbereitet. Meine Tochter (15) öffnete die Tür und die Polizisten drückten sie sofort zur Seite mit den Worten, "Sind Deine Eltern da, es riecht hier nach Gras".... hin und her... sie fanden zwei Joints im Aschenbecher.... und haben auf eine weitere Durchsuchung verzichtet. Eine Strafanzeige wird offensichtlich nicht erstattet, allerdings wird der Vorfall an die FSS gemeldet.

Für mich ist das eine Katastrophe, da ich beruflich sehr auf mein Auto angewiesen bin und mein mühsam aufgestelltes Konstrukt ohne Führerschein zusammenbricht. Ich habe das Auto seither nicht mehr bewegt, nicht mehr gekifft und mir wurde von dem Polizisten gesagt, sie hätten nun ein Auge auf mich (Kleinstadt).

Ich benötige Rat, wie ich nun reagieren sollte, wenn die FSST mich anschreibt. Ist es rechtens, dass die Beamten einfach in meine Wohnung eindringen?

Sehr geehrter Fragesteller,

sollte sich die Führerscheinstelle tatsächlich bei Ihnen - wegen vermeintlicher Bedenken Ihrer Fahrtauglichkeit - melden, so kann ich Ihnen nur dringendst dazu raten, einen Anwalt zu kontaktieren, der zunächst Einsicht in Ihre Akte nehmen kann und Sie damit umfangreich Vertreten kann.

Aufgrund der Knappheit des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes ist es mir leider nur möglich, sehr allgemein auf Ihre Fragen zu antworten:

Grundsätzlich besteht bei Drogenkonsum der Anlass zur Befürchtung, dass Sie nicht in der Lage sind zwischen Konsum und Führen eines Kfz zu trennen. Aus diesem Grunde kann die Führerscheinstelle eine sogenannte MPÜ anordnen. So wie ich den von Ihnen geschilderten Sachverhalt verstehe, wurden Sie jedoch weder beim Fahren mit Marihuana (weder im Blut, noch im Besitz) „erwischt" noch wurde ein eindeutiger Besitz von relevanten Mengen bei Ihnen festgestellt. Zudem muss bei Konsum von Marihuana weitere Umstände hinzutreten, welche die Annahme rechtfertigen, dass der Konsument nicht in der Lage ist zu trennen. Bei härteren Drogen, wie z.B. Kokain, wird dies dagegen direkt vermutet.
Somit liegt aus meiner Sicht kaum etwas vor, was der Führerscheinstelle Anlass zu einer Prüfung Ihrer Fahrtauglichkeit bieten sollte.

Sollte sich die Führerscheinstelle wieder erwarten doch bei Ihnen melden, so wäre dies die Gelegenheit, zu prüfen, ob die Durchsuchung, welche zum Auffinden der Reste führte, so überhaupt rechtens war und die daraus gewonnen Erkenntnisse damit verwertbar sind. Dies ist jedoch eine Frage, welche sich anhand Ihrer Schilderungen nicht mit Sicherheit beantworten lässt.
Ein Rechtsanwalt wird Ihnen dabei helfen können, dass Sie Ihren Führerschein auch nicht vorläufig verlieren.
In der Zwischenzeit kann ich Ihnen nur davon abraten irgendwelche Drogen zu konsumieren, damit Sie einen möglichen Drogentest schadlos absolvieren können.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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