Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Drogen im Gefängis

08.04.2008 20:23 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Frage:
Wenn ich einem Inhaftierten bei dem Besuch im Gefängis Drogen (zum Eigenkonsum) durch z.B. einen Kuss gebe und dabei erwischt werde, welche Strafe(n) hätte ich zu erwarten, würde ich als Vorbestrafte eingetragen werden / Bewährung bekommen und wenn ja, würde das wieder gelöscht werden(wann?)? Ich bin 19 Jahre, würde dieses junge Alter strafmildernd wirken?
über eine schnelle Antwort würde ich mich sehr freuen!
-Vielen Dank

Sehr geehrter Fragensteller,

die Beantwortung Ihrer Frage erfolgt auf Grundlage der von Ihnen bereitgestellten Informationen. Meine Antwort dient lediglich einer ersten rechtlichen Orientierung, da das Weglassen oder Hinzufügen von Details zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen kann. Eine endgültige Einschätzung der Rechtslage ist nur nach umfassender Sachverhaltsermittlung möglich. Die Beantwortung Ihrer Frage im Rahmen dieser Plattform kann daher nicht die Beratung durch einen Rechtsanwalt vor Ort ersetzen.

Zunächst muss ich Ihnen dringend davon abraten, ein solches Vorhaben zu verwirklichen.

Durch Ihr Vorhaben wäre der Tatbestand des unerlaubten Betäubungsmittelbesitzes (§ 29 Abs. 1 S.1 Nr.3 BtMG) und der unbefugten Abgabe von Betäubungsmitteln (§ 29 Abs. 1 S.1 Nr.10 BtMG) erfüllt. Nach §29 BtMG ist hierfür eine Haftstrafe bis zu 5 Jahren oder Geldstrafe vorgesehen.

Wie hoch die Strafe letztendlich ausfallen wird, kann aus der Ferne nicht seriös beantwortet werden. Dies hängt unter anderem von der Einstellung des Richters, von Ihrem Auftreten vor Gericht, Ihren Vorstrafen und den genauen Tatumständen ab. In Ihrem Fall könnte zwar noch das Jugendstrafrecht zur Anwendung kommen. Für diesen Fall hätten Sie mit einer etwas geringeren Strafe zu rechnen, als es nach Erwachsenenstrafrecht der Fall wäre. Letzendlich könnte es im schlimmsten Fall dennoch zu einer Haftstrafe kommen, die eventuell noch zur Bewährung ausgesetzt wird.

Zu einem Eintrag in das Bundeszentralregister käme es, wenn Sie zu einer Haftstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen verurteilt würden. Eine Löschung aus dem Bundeszentralregister wird erst in ferner Zukunft erfolgen. Im Führungszeugnis, welches z.B. regelmäßig einem Arbeitgeber vorzulegen ist, würde die Eintragung erst nach 3 bis 5 Jahren nicht mehr erscheinen. Die genaue Zeit ist von der Höhe der verhängten Strafe abhängig. Sie sehen, dass Sie sich durch eine solche Tat nicht nur Ihre berufliche Zukunft erheblich verbauen können.

Der Inhaftierte hätte im Übrigen ebenfalls mit einer der oben genannten Strafen zu rechnen. Hierdurch könnte sich sein Haftaufenthalt erheblich verlängern.

Ich möchte Ihnen nochmals dringend abraten, sich zu einer solchen Tat hinreißen zu lassen.

Für eine Nachfrage stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Maurice Moranc
Rechtsanwalt

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70092 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,6/5,0
Wenn man sich unsicher ist, ist diese Seite sehr empfehlenswert. Frau Stadler hat recht schnell für wenig geld geantwortet. Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ausführliche Antwort wo bei dem weiteren Verlauf geholfen hat. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ausführliche und sachliche Antwort, damit konnte das Problem behoben werde. ...
FRAGESTELLER