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Drittschuldnererklärung bei Abtretung


10.08.2007 16:36 |
Preis: ***,00 € |

Wirtschaftsrecht, Bankrecht, Wettbewerbsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter



Die Bank meines Angestellten hat mir eine Abtretungserklärung aus einem Kredit zugesandt, sie datiert aus dem Jahre 2002 und ist die Kopie einer Kopie. Sie verlangt eine Drittschuldnererklärung, die ich als Arbeitgeber abgeben soll. Ich habe keine Möglichkeit zu prüfen, ob die geforderte komplette Kreditsumme überhaupt noch stimmt und ob nicht bereits etwas zurückgezahlt wurde. Mein Angestellter hat mir glaubhaft versichert, dass er der Bank ein Rückzahlungsangebot schriftlich zukommen ließ. Die Bank bestreitet dies. Muss ich trotzdem die Drittschuldnererklärung abgeben und obwohl ein Rückzahlungsangebot des Schuldners abgegeben wurde die pfändbaren Beträge an die Bank überweisen, falls es zur Pfändung kommt?

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Sehr geehrte(r) Fragende(r),

Sie müssen bei einer Pfändung stets eine Drittschuldnererklärung abgeben. Wenn Sie diese nicht abgeben, kann der Gläubiger von einer grundlosen Weigerung ausgehen und die pfändbaren Lohnanteile bei Ihnen als Arbeitgeber einklagen.
Sie riskieren einen Prozess mit allen Kosten.

Sie haben kein Prüfungsrecht, ob der Arbeitnehmer der Bank bereits ein Angebot unterbreitet hat oder nicht. Das steht nur dem Schuldner zu.
Sie können nur prüfen, ob die Forderung gegen Sie berechtigt ist, also ob der Schuldner bei Ihnen arbeitet
Auch, ob der pfändbare Betrag überschritten wird. Ergeben sich keine pfändbaren Beträge, haben Sie dies mitzuteilen.
Zudem haben Sie mitzuteilen, ob bereits andere Pfändungen bestehen oder andere Ansprüche vorgehen.

Dies gilt ebenso für Abtretungen.

Sie haben jedoch Anspruch auf den Originaltitel und sollten sich diesbezüglich an die Bank wenden.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen Dr. C. Seiter
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