Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
510.930
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Dringend Insolvenzverfahren abbrechen!

| 25.02.2010 23:43 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dennis Meivogel


Hallo,

mein Regelinsolvenzverfahren ist am Juni 2009 eröffnet worden. Anfangs hatte ich circa 12000 Euro an Forderungen.

Da sich jedoch im nachhinein herausgestellt hat, das unter den Gläubigern sehr viele Abzocker-Firmen gewesen sind, habe ich diesen Firmen den Kampf angesagt. Nun habe ich erreichen können, nachdem ich eine Klage angedroht hatte das viele die Forderungen eingestellt haben. Einige haben sich auf Aufforderung des Insolvenzverwalters garnichtmehr gemeldet.

Nun sind es noch circa 4000 Euro, die ich noch habe. Da könnte ich einen Vergleich ausmachen, dann wären es noch ca. 2500-3000 Euro und diesen Vergleich dann per Raten abbezahlen. Wäre dann in ca zwei Jahren komplett Schuldenfrei.

Habe dem Insolvenzgericht nun geschrieben ob das möglich ist, da ich garnicht gewusst hatte, das die Forderungen laut Gesetz unwirksam sind, und ich das Verfahren nicht angemeldet hätte, wenn ich gewusst hätte das es nur 4000 Euro sind. Es wären dann die Gläubiger zufrieden und ich dann auch.

Meine Fragen:

1.) Darf ich das Insolvenzverfahren abbrechen und die Gläubiger monatlich per Raten bedienen?

2.) Wieviel Verfahrenskosten kommen auf mich zu, und kann ich das auch in Raten bezahlen?

3.) Ab wann ist man wieder schufafrei/kreditwürdig?

Wäre mir sehr wichtig, ich bin 19 Jahre jung und möchte doch irgendwann noch eine Familie gründen.

MfG

Fussball-Fan

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

1.
Eine vorzeitige Beendigung des Insolvenzverfahrens kann erfolgen bei Einstellung mangels Masse nach § 207 InsO, wegen Wegfalls des Eröffnungsgrundes, § 212 InsO, durch eine Einstellung mit Zustimmung der Gläubiger, vgl. § 213 InsO, und durch die Beendigung durch rechtskräftigen Insolvenzplan, vgl. § 258 InsO. Sie können also alleine das Verfahren nicht „abbrechen“.

2.
Neben den Gerichtskosten gehören auch die Vergütung und Auslangen des Insolvenzverwalters zu den Kosten. Eine Ratenzahlung können Sie beantragen.

3.
Wenn das Verfahren erledigt ist, erhält die Schufa einen Erledigungsvermerk. Damit ist das Verfahren zwar noch gespeichert aber entsprechend gekennzeichnet. Erst nach einigen Jahren wird der Eintrag komplett gelöscht.


Nachfrage vom Fragesteller 26.02.2010 | 12:33

Hallo Herr Meivogel,

ja das wusste ich. Dennoch weiß ich nicht, ob dies nun bei allen Punkten auch per Ratenzahlung möglich ist? (z.B. Ich biete den Gläubigern einen Vergleich von 50% an, den ich dann in Raten bezahle und sie dann auf die Restforderung verzichten) Da ich noch eine Ausbildung nachhole, ist die Chance = 0 für die Gläubiger, das während der Dauer des Insolvenzverfahrens pfändbare Nettobezüge erzielt werden kann.

Ich bitte Sie, mir Bescheid zu geben ob dies per Raten möglich ist.

Vielen Dank!
MfG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.02.2010 | 12:46

Es kommt darauf an, ob die Gläubiger der Ratenzahlung zustimmen.

Ergänzung vom Anwalt 18.03.2010 | 12:49

ES IST EINE UNVERSCHÄMTHEIT EINE SOLCHE BEWERTUNG VORZUNEHMEN UND DANN NICHT ZU BEZAHLEN!!!

Bewertung des Fragestellers 26.02.2010 | 12:52

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Ich hätte mir eine etwas ausführlichere 2. Antwort gewünscht. "
Stellungnahme vom Anwalt:
Die Bewertung ist absolut nicht nachvollziehbar. Dem Rechtssuchenden wurden die rechtlichen Grundlagen umfassend mitgeteilt. Die Frage ob eine Ratenzahlung möglich ist hängt nun einmal nicht von rechtlichen Umständen ab, sondern obliegt allein der Verhandlung der Parteien, letztlich der Zustimmung der Gläubiger. Dies hatte ich bereits bei der Benatwortung dargestellt. Wenn der Rechtssuchende dann diese Frage in der Nachfrage wiederholt dann kann ich auch nur meine Antwort wiederholen. Weshalb also eine Antwort umfassender sein soll, ist nicht ersichtlich. Entweder wird eine Zustimmung durch die Gläubiger erteilt oder nicht. Außerdem rechtfertigt der Einsatz der Frage, welches netto rund 14,- EUR für den Anwalt sind, keine ausschweifende Antwort, die aber hier ohnehin nicht möglich gewesen wäre. Der Rechtssuchende sollte daher dringend seine Bewertung überdenken!