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Dreiste Nachbarin schneidet Strauch ab, betritt dabei ungebeten mein Grundstück

| 17.04.2013 21:27 |
Preis: ***,00 € |

Nachbarschaftsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
ich wohne zur Miete in einer Parterrewohung mit Garten. Dieser ist durch eine Steinmauer vom Nachbargrundstück abgegrenzt. Meine Nachbarin, Hausbesitzerin mit Garten, überschreitet immer wieder meine persönlichen Grenzen. Ich möchte sie endlich dazu veranlassen, notfalls mit Hilfe eines Rechtanwaltes, ihre dreisten Übergriffe einzustellen. Denn ich möchte nur friedlich und in Ruhe leben.
Der aktuelle Fall:
Als ich gestern nicht zu Hause war, da ich berufstätig bin, schickte meine Nachbarin ihren " Gärtner" in meinen Garten und veranlaßte ihn, einen sog. Lebensbaum, drastisch zu 2/3 unprofessionell abzuschneiden. Dieser Lebensbaum, eine Heckenpflanze steht bereits seit 40 Jahren an dieser Stelle. Er ist ca. 3 m hoch und sorgt als Sichtschutz dafür, dass die Mieter meiner Nachbarin, die im ersten Stock einen Balkon mit Sicht auf meine Terrasse haben, mich nicht permanent beobachten können. Genau so freuen sich die Mieter im 1. Stock über diesen Sichtschutz, denn dann fühlen sie sich auch nicht von mir beobachtet.
Meine Nachbarin hat mich nicht gefragt, ob ich den Lebensbaum etwas einkürzen könnte. Äste ragten nicht über die Grundstücksmauer.
Ich möchte der Nachbarin untersagen mein Grundstück zu betreten, oder eine andere Person dazu anzustiften. Ferner möchte ich ihr untersagen, in meinem Garten Pflanzen zu beschädigen, oder beschädigen zu lassen.
Ich frage mich, ob es sich hier um Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung handelt.
Es würde mir sehr helfen, wenn ein Rechtsanwalt einen entsprechenden Brief aufsetzen könnte, der meiner Empörung Nachdruck verleiht und dieser Nachbarin endlich ihre Grenzen aufzeigt. Ich hoffe, Sie können mir helfen. Herzlichen Dank, R.T.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Im Rahmen dieses Forums kann nur eine Beratung erfolgen, aber kein Schriftsatzservice.

In erster Linie muss sich hier Ihr Vermieter mit der Nachbarin streiten.

Sie haben als Mieter weniger Rechte das Eigentum betreffend als der Vermieter.

Insbesondere gehört Ihnen dieser Lebensbaum nicht und ist es auch nicht Ihr Grundstück.

Nur dem Vermieter gehören Grundstück und Baum.

Als Eigentümer muss der Vermieter tätig werden und sich mit der Nachbarin auseinandersetzen und dieser untersagen, das Grundstück zu betreten und den Baum zu schneiden.

Wenn Ihr Vermieter nicht reagiert, können Sie dies über Mietminderungen erzwingen.

Nur, wenn Sie sich durch sonstiges Handeln der Nachbarin gestört fühlen und dies auch Sie als Mieterin betrifft, haben Sie einen eigenen Unterlassungsanspruch.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Steffan Schwerin, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 17.04.2013 | 22:44

Sehr geehrter Herr Schwerin,
Ihre Angaben helfen mir bereits weiter. Reicht also ein Brief, in dem meine Vermieterin meiner Nachbarin das Betreten des Grundstückes, sowie die Beschädigung fremden Eigentums untersagt, um hier eine Grenze zu ziehen? Vielen Dank und freundliche Grüße, R.T.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.04.2013 | 22:55

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Ja, in der Tat reicht das erstmal aus.

Reagiert die Nachbarin darauf aber nicht müsste Ihre Vermieterin dann gerichtlich vorgehen.

Sie kann auch Anzeige wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch erstatten.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 17.04.2013 | 23:06

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

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FRAGESTELLER 17.04.2013 4,6/5,0