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Dreharbeiten


| 08.05.2007 20:07 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Hallo,
mein Projekt steckt noch in einer Frühphase: Nach Vorgesprächen mit einem "Location Manager" zeichnet sich ab, dass eine Filmproduktionsfirma Interesse daran hat, in meinem Haus ca. 15 Szenen zu drehen. In der nächsten Woche wird ein Vertreter der Produktion bei mir vorsprechen, um Details zum Filmvorhaben zu erläutern: Drehzeit, Hausüberlassung für ca. zwei Wochen, Entgelt, Haftung im Schadensfall, Anforderungen an die Stadt bez. Absperrung und Zugang zum Drehort etc.
Gibt es Erfahrungen hierzu? Welche juristischen Eckpunkte sollten besprochen, geklärt und in welchen Verträgen festgeschrieben werden, um einigermaßen steuern zu können, was da ablaufen wird? Gibt es vielleicht so etwas wie einen Mustervertrag für die zeitlich begrenzte Überlassung eines Wohnhauses zu Filmzwecken?
Ich erwarte zunächst nur eine allgemeine juristische Bewertung des Sachverhalts, um dann später evtl. konkreter nachzufragen
Sehr geehrter Ratsuchender,



sicherlich gibt es auch dafür Musterverträge, wobei ich aber ausdrücklich von einer Verwendung solcher Verträge warnen möchte.

Denn gerade bei Musterverträgen werden eben nicht die individuellen Bedürfnisse berücksichtigt; und genau diese sollten genaustens berücksichtigt werden, da aufgrund der Filmaufnahmen ja elementar in Ihre Persönlichkeitsrechte eingegriffen wird. Denn auch das persönliche Umfeld gehört hierzu, so dass bei Veröffentlichung des Bildmaterials Sie genau diesees Schutz aufgeben werden.

Neben den von Ihnen angesprochenen Punkten sollte der genaue Drehort und die Befugnis, welche Räume denn zu betreten sind, geregelt werden, wenn Sie Teile des Hauses (oder einzelner Einrichtungsgegenstände) ausklammern wollen.

Daneben sollte nicht nur - wie üblich - eine pauschale Bruttomiete vereinbart werden, sondern auch an die Nebenkosten (Strom wird sicherlich aufgrund der Scheinwerfer erheblich verbraucht werden) einschließlich einer Endreinigung gedacht werden.

Weiter sollte unbedingt der Zustand des Mietobjektes vorab in einem gemeinsamen Protokoll festgehalten werden; festgehalten werden sollte auch, dass bei eine Entschädigung der NEUwert (nicht der Zeitwert) der beschädigten Teile zu ersetzen sind.

Sie sehen, dass eine Verallgemeinerung sicherlich nicht geeignet ist, Ihre Interessen mit einem Mustervertrag zu gewährleisten.

Hier sollte dann nach den Vorbesprechungen ein genau auf Ihre Wünsche angepasster Vertrag entwickelt werden; selbstverständlich könnte dieses über unser Büro gemacht werden.



Mit freundliche Grüßen


Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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