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Doppelter Maklerauftrag?

| 23.05.2007 17:13 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


Um unser Haus zu verkaufen, haben wir ein Inserat geschaltet, auf das sich u.a. verschiedene Makler gemeldet haben, die sich das Objekt auch angesehen haben. Einem Makler haben wir einen Auftrag zur Vermittlung erteilt (1% Courtage zu unseren Lasten, Rest zahlt Käufer). Der Vertrag enthält die Klausel "Als Gegenleistung verzichtet der Auftraggeber darauf, Dritte mit der Vermarktung zu beauftragen." Dieser Makler hat uns noch keinen Kaufinteressenten präsentiert.

In der Zwischenzeit erhielten wir den Anruf eines anderen Maklers, der damals auch unser Haus besichtigt hatte. Er hat angeblich mehrere Interessenten für unsere Immobilie. Die Courtage würde er von seinem Kunden, dem Käufer, erhalten. Nun unsere Frage:

Dürfen wir diesem Makler gestatten, unser Haus anzubieten und zu zeigen oder hätten wir damit einen Dritten mit der Vermarktung des Objektes beauftragt? Unserer Ansicht nach kommt der Auftrag doch vom potentiellen Käufer, ein geeignetes Haus zu finden? Mit welchen Kosten müßten wir eventuell rechnen?

23.05.2007 | 19:49

Antwort

von


(54)
Elbinger Str. 11
90491 Nürnberg
Tel: 0911/95699944
Web: http://www.verkehrsrecht-nuernberg.eu
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

1. Wenn Sie einem anderen Makler die Möglichkeit geben, Ihr Haus potentiellen Käufern anzubieten liegt darin eine Beauftragung Dritter. Insofern würden Sie gegen den Vertrag mit Ihrem jetzigen Makler verstoßen.

2. Wie hoch die Kosten einer evtl. Vertragsstrafe/Schadens des jetzigen Maklers wären, lässt sich ohne Kenntnis des Vertrages nicht beurteilen. Würde der jetzige Makler Schadensersatz geltend machen wollen, müsste er seinen Schaden zunächst einmal konkret nachweisen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Stefanie Helzel
- Rechtsanwältin -


Rückfrage vom Fragesteller 24.05.2007 | 11:55

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Der Vertrag ist sehr knapp gehalten und umfasst gerade eine halbe DIN A4-Seite Text. Es gibt keinen Punkt, der sich auf Schadenersatz bezieht. Die Courtage wird fällig bei Vertragsabschluss. Der Auftraggeber unterrichtet die Gesellschaft sofort von einem Vertragsabschluss und sorgt für Übersendung einer Vertragsabschrift. Bei Vermittlung über den eingeschalteten Makler sind von uns 1 % Courtage zu zahlen, vom Käufer verlangt er zwischen 2 und 5 % (je nach Verhandlungsstand).

Was verstehen Sie nun unter "Schaden": die bisher entstandenen Kosten, z.B. für ein Zeitungsinserat, Plazierung im Internet? Oder gehört dazu auch die entgangene Courtage, wenn ja die komplette oder nur unser Anteil?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 25.05.2007 | 09:04

Sehr geehrter Fragesteller,

unter Schaden sind die nutzlosen Aufwendungen des Maklers zu verstehen, wie Sie bereits richtig ansprechen Kosten Zeitungsinserate, Internetinserat etc.

Sollte der Makler nachweisen können, dass er tatsächlich einen geeigneten Käufer für Sie gefunden hätte, wäre auch die entgangene gesamte Provision zu zahlen. Die anspruchsbegründenen Tatsachen müsste der Makler jedoch nachweisen, d.h. er müsste konkret darlegen, dass mit dem von ihm vermittelten Kaufinteressenten tatsächlich ein Kauf zustande gekommen wäre.

Mit freundlichen Grüßen

Stefanie Helzel
- Rechtsanwältin -

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