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Doppelte Kündigung Kampfkunstschule

21.11.2017 08:46 |
Preis: 49,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Eine Mutter eines bei uns trainierenden Kindes hat uns eine fristlose Kündigung eingereicht.
Die Begründung war zum einen, dass ein Umzug ansteht und dann der Weg zum Unterricht für das Kind zu weit wäre.
Das zweite Argument war, dass der Junge wechselhafte Interessen hat und deshalb die Teilnahme am Unterricht nicht gewährleistet sei.
Wir haben diese fristlose Kündigung abschlägig beantwortet.
Ein Umzug ist laut eines Urteils des Bundesgerichtshofes kein Grund für eine fristlose Kündigung. Weiter sind wechselhafte Interessen des Kindes natürlich auch kein Grund für eine fristlose Kündigung.
Wir haben die Kündigung dann zum vertraglich festgelegten Ende bestätigt.
5 Tage später haben wir eine neue Kündigung bekommen, in der nicht mehr fristlos gekündigt wird, sondern diesmal zum 01.02.18 (vermutlich soll dann umgezogen werden), welches aber auch nicht dem vertragllich geregelten Ende entspricht, dies ist der 10.09.18.
Das Kind wurde an dem Tag der zweiten Kündigung wieder zum Unterricht gebracht.
Meine Frage ist nun, auf welcher Basis gehe ich nun weiter vor, welche Kündigung ist jetzt gültig? Kann da einnfach so zweimal unterschiedlich gekündigt werden?

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Guten Tag,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Die erste "Kündigung", es handelt sich eher um eine Kündigungserklärung wird offenbar von beiden Parteien als nicht rechtswirksam und damit unbeachtlich angesehen.
Anders kann das Verhalten der Gegenseite, das Kind weiter zum Unterricht zu schicken und zu einem in der Zukunft liegenden Zeitpunkt zu kündigen, nicht verstanden werden.

Beides würde nicht unternommen, wenn die Kundin selber von der Wirksamkeit der ersten Kündigungserklärung ausgehen würde.

Aus Ihrer Sicht als Empfänger ist daher berechtigt, die fristlose Kündigung als unwirksam anzusehen; sie interessiert nicht mehr.


Damit ist die zweite Kündigung zum 01.02.2018 in der Welt.

Sofern sie nicht begründet ist, und auch nicht als "fristlose" oder "außerordentliche" bezeichnet wird, dürfen Sie, ebenfalls aus Empfängersicht, von einer ordentlichen Kündigung ausgehen, die aber einen falschen Beendigungszeitpunkt beschreibt.

Bestätigen Sie, ebenso wie bei der ersten Kündigung, die fristgemäße Kündigung zum Vertragsende.


Mit freundlichen Grüßen




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