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Doppelte EU-Staatsangehörigkeit/FZF A1 notwendig?

21.01.2014 22:04 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ernesto Grueneberg, LL.M.


Sehr geehrte Damen und Herren,

meine ukrainische Freundin und ich planen in der Ukraine zu heiraten. Ich habe die doppelte französische und deutsche Staatsangehörigkeit wobei die französische meine erste Staatsangehörigkeit ist(gebürtiger Franzose). Für die FZF nach der Hochzeit ist kein A1 Sprachzertifikat notwendig, wenn der in Deutschland lebende Ehepartner eine EU-Staatsangehörigkeit besitzt(ausnahme bildet die deutsche Staatsangehörigkeit).Wie wäre es in meinem Fall, wenn ich in der Ukraine als Deutscher heirate, aber bei der FZF meine französische Staatsangehörigkeit gelten lasse um die Bedingung der Sprachprüfung für meine Frau für die Visumerteilung umzugehen?Würde das funktionnieren, oder muß ich als Franzose in der Ukraine heiraten um die Sprachprüfung bei der FZF umzugehen?Oder können wir die Sprachprüfung generell nicht umgehen?Vielen Dank für Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Das Freizügigkeitsgesetz und somit keine Anforderung an Deutschkenntnisse würde bei Ihnen nur gelten, wenn Sie ausserhalb Deutschland gelebt haben in der EU, wobei in aller Regel dieses Land dann Frankreich nicht sein kann. Sie müssten also von Ihrem Eu-Freizügigkeitsrechten in anderen Ländern gebraucht gemacht haben. Ansonsten werden Sie in Deutschland als Deutscher behandelt und Ihre Frau müsste dann Deutschkenntnisse nachweisen.

Welche Staatsangehörigkeit Sie bei der Eheschliessung angeben ist hingegen irrelevant.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Abogado LL.M. Ernesto Grueneberg

Nachfrage vom Fragesteller 22.01.2014 | 06:07

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

vielen Dank.Mir wurde von der deutschen Botschaft bestätigt,daß die Vorlage meines französischen Reisepasses bei der Beantragung des Visums zur FZF ausreichend ist für die Befreiung der Vorlage des A1 Zertifikates. In der ukrainischen Eheurkunde ist jedoch die Staatsangehörigkeit vermerkt,die man bei der Eheschliessung angegeben hat.Ich hätte somit, wenn ich als deutscher in der Ukraine heirate(Die Prozedur ist dann einfacher) eine Eheurkunde in der die deutsche Staatsangehörigkeit vermerkt wäre,würde aber zur Befreiung des A1 Zertifikates meine französische Staatsangehörigkeit mittels meines französischen Passes nachweisen und gelten lassen.Dies könnte/würde dann auffallen. Wenn in der Eheurkunde meine französische Staatsangehörigkeit vermerkt ist fällt dann nichts auf. In so ferne verstehe ich nicht so richtig Ihre Darstellung mit der Freizügigkeitsregelung.Wie würde die deutsche Botschaft in meinem Fall mit dem A1 Zertifikat vorgehen bei der Beantragung des Visums zur FZF: Eheurkunde mit deutscher Staatsangehörigkeit vermerkt + Vorlage des franz.Passes: Zertifikat notwendig?Urkunde mit franz.Statsangehörigkeit vermerkt + Vorlage des franz.Passes Zertifikat nicht notwendig?Ich hoffe, ich konnte mein Problem besser darstellen. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.01.2014 | 06:59

Es geht nicht um "auffallen". Im Formular für das Visum muss Ihre Gattin wahren Angaben machen, dies schießt Ihre Staatsangehörigkeiten ein. Es bleibt bei meiner Einschätzung daher.

Konkretere Ratschläge bzw. Durchspielen aller Möglichkeiten können in einer Erstberatung nicht erfolgen, ebensowenig für den Mindesteinsatz. Gerne kontaktieren Sie mich für weitergehende Beratung. Ich würde Sie über anfallende Kosten aufklären.

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