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Doppelbesteuerungsabkommen D/CH: Ansässigkeit Schweiz

16.09.2018 10:04 |
Preis: 39,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit in der Schweiz Hauptwohnsitz in der Schweiz, Nebenwohnsitz in Deutschland

Bezogen auf diese Frage, die bereits klar beantwortet wurde:

https://www.frag-einen-anwalt.de/MelderechtSteuerrecht-Erstwohnung-Ausland,-Zweitwohnung-Deutschland--f299319.html

Bei mir ist die Situation ähnlich. Ich besitze in Deutschland eine Wohnung, welche ich zu Ferienzwecken nutzen will, keine Vermietung vorgesehen. Die Wohnung ist nicht so weit von der Schweiz entfernt, nur ca 60 km.

Ich bin kein Schweizer Staatsbürger, sondern Deutscher, aber seit mehr als 4 Jahren wohnhaft und abhängig beschäftigt in der Schweiz. In dieser Zeit hatte ich keinen Wohnsitz in Deutschland mehr. Außerdem bin ich ledig und habe keine Kinder. Ich habe auch in Deutschland kein Einkommen und bezahle Einkommenssteuer in der Schweiz.

Wie sind die steuerlichen Folgen wenn ich die deutsche Wohnung gelegentlich benutze (und mich dort anmelde)? Kann man auch bei mir den Mittelpunkt der Lebensinteressen in der Schweiz bejahen? Durch das Doppelbesteuerungsabkommen sollten dann in Deutschland keine Steuern anfallen.

Vielen Dank.
16.09.2018 | 12:35

Antwort

von


(22)
Tackheide 74a
47804 Krefeld
Tel: 02151 4467408
E-Mail:

Nach dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt würden Sie in Deutschland durch die Anmeldung und Nutzung der Ferienwohnung in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig. Ohne Einkünfte in Deutschland würde jedoch nach dem DBA Schweoziz keine Einkommensteuer in Deutschland anfallen. Ihre Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit in der Schweiz wären auch weiterhin in der Schweiz zu besteuern, da Sie hier nach Art. 4 DBA ansässig sind. Ihre Ansässigkeit in der Schweiz würde sich durch die Einrichtung der Ferienwohnung in Deutschland nicht ändern, da Sie sich gewöhnlich in der Schweiz aufhalten würden und sich Ihr Lebensmittelpunkt durch die Ferienwohnung in Deutschland nicht ändern würde. Ihre deutsche Staatsangehörigkeit würde nicht zu einer anderen Beurteilung führen.
Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Franz Meyer
Rechtsanwalt
Steuerrecht Steuerstrafrecht


Rechtsanwalt Franz Meyer

Nachfrage vom Fragesteller 18.09.2018 | 07:03

Vielen Dank Herr Meyer, ich habe noch zwei Punkte:

Solange man den Mittelpunkt der Lebensinteressen in der Schweiz hat, macht es einen Unterschied für die Versteuerung des Schweizer Gehalts, ob man in Deutschland Einkommen (etwa Vermietung, Kapitaleinkünfte) hat oder nicht?

Derzeit ist die Wohnung noch vermietet, die Einkünfte versteuere ich in Deutschland (anders als oben dargestellt). Wie geht es praktisch am besten mit der Umstellung von Miete auf Selbstnutzung? Sollte man bis Jahresende warten, um das Steuerjahr abzuschließen, oder spielt das keine Rolle?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.09.2018 | 11:34

Sehr geehrter Herr Fragesteller,

die Nachfragefunktion dient nur der Beantwortung von Verständnisfragen. Sie stellen jetzt zusätzliche Fragen und ergänzen den Sachverhalt.
Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass hierfür erforderliche zusätzliche umfangreiche Rechtsprüfungen und den dazugehörigen rechtlichen Ausführungen mit dem angebotenen Honorar nicht abgegolten sein können, sondern gesondert honoriert werden müssen.
Mit freundlichen Grüßen
Franz Meyer
Rechtsanwalt

ANTWORT VON

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Tackheide 74a
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