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Doppelbesteuerung-Deutschland-Liechtenstein

09.07.2008 20:42 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


mein Mann arbeitet als Berufskraftfahrer für eine Firma in Liechtenstein. Sitz der Fa in Liechtenstein - Wohnort Deutschland. Für Liechtenstein gibt es kein Doppelbesteuerungsabkommen. Also Steuerpflichtig in Liechtenstein und Deutschland. Meine Frage: als Fernfahrer ist er mehr als 183 Tage im Ausland (nicht Deutschland und Liechtenstein) unterwegs. In wie weit kann dies bei der EStE in Deutschland geltend gemacht werden um die Steuerlast zu reduzieren und wie müssen die Fahrten ins jeweilige Ausland z.B. Italien fürs FA dokumentiert werden. Des weiteren noch eine Frage: kann ich alles geltend machen wie z.B. Werbungskosten (Versicherungen , Fahrtkosten usw.) wie bei der üblichen Steuererklärung? Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen.


Sehr geehrte Fragestellerin,

im Rahmen einer Erstberatung beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:
Wenn kein DBA, wie in Ihrem Fall, besteht, sind auch die ausländischen Einkünfte voll in Deutschland zu besteuern, da Ihr Mann seinen Wohnsitz in Deutschland hat. In diesem Zusammenhang kann Ihr Mann auch Werbungskosten geltend machen: Neben den Fahrtkosten sind u.a. die Mehraufwendungen für die Verpflegung und die Übernachtungskosten erstattungsfähig. Für die Auslands- Fahrten reicht es aus, wenn Ihr Mann hierüber eigene Aufzeichnungen macht.


Für die Tätigkeit des Berufsfahrers ist folgendes relevant: Seit dem 1.1.2008 fasst der Gesetzgeber die Begriffe Dienstreise, Fahrtätigkeit und Einsatzwechseltätigkeit unter dem Begriff Auswärtstätigkeit zusammen.
Rechtslage bis zum 31.12.2007:
Üben Arbeitnehmer ihre Tätigkeit auf einem Fahrzeug aus, so liegt eine Fahrtätigkeit vor. Dies ist z.B. bei Straßenbahnführern, Linienbusfahrern, Beton- und Kiesfahrern, Lokführern sowie dem Zugbegleitpersonal, Taxifahrern, Berufskraftfahrern und Beifahrern der Fall. Zu beachten ist, dass bei folgenden Arbeitstätigkeiten keine Fahrtätigkeit vorliegt:
• Polizeibeamte im Streifendienst,
• Zollbeamte im Grenzaufsichtsdienst,
• Kraftfahrer im Zustelldienst,
• Verkaufsfahrer,
• Kundendienstmonteure,
• Fahrlehrer,
• Binnenschiffer und Seefahrer.
Ab 2004 sind die veränderten Bestimmungen der Lohnsteuerrichtlinie (R 37 Abs. 4 LStR) zu berücksichtigen. Seit dem gilt folgendes: Eine Fahrtätigkeit liegt bei Arbeitnehmern vor, wenn sie ihre Tätigkeit auf einem Fahrzeug ausüben. Eine solche kann ohne weitere Ermittlung angenommen werden, insofern der Arbeitnehmer durchschnittlich weniger als 20 % seiner vertraglichen Arbeitszeit außerhalb des Fahrzeuges tätig ist. Das Be- und Entladen des Fahrzeuges und andere Tätigkeiten (z.B. Bereitschaftsdienst) an einem ortsfesten Arbeitsplatz gehören jedoch nicht dazu.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung oder auch im Rahmen einer Mandatserteilung; am besten per mail: info@kanzlei-hermes.com.
Mit besten Grüßen
RA Hermes
auch Fachanwalt für Steuerrecht

www.kanzlei-hermes.com
Die vorstehende summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Außerdem wird, wie die Plattform-Bedingungen es vorsehen, nur ein erster Überblick geboten. Außerdem ist der Umfang der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars. Daher kann diese Beratung das umfassende, verbindliche und abschließende Beratungsgespräch durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens keineswegs ersetzen. Bitte beachten Sie dies!






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