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Diskrepanz im Kaufvertrag


14.02.2007 14:34 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Sehr geehrter Anwalt, sehr geehrte Anwältin

im Februar 2006 habe ich einen Kaufvertrag über eine Küche (incl. Lieferung, Aufstellung, Installation) unterzeichnet. Es wurden 3500 EUR Anzahlung sowie 8000 EUR Endsumme bei Fertigstellung vereinbart. Neben dem Verkäufer und mir war auch meine Frau anwesend.

Nach diversen nervenaufreibenden Verzögerungen (Lieferverzug, mehrmalige Lieferung falscher Küchenelemente) ist nun nach fast einem Jahr seit Bestellung die Endsumme fällig.

Der Verkäufer verlangt jedoch wider Erwarten 8300 EUR
Im Kaufvertrag entdecke ich erst jetzt folgende Diskrepanz:

Warenwert 11800 EUR
Anzahlung 3500 EUR
Endsumme 8000 EUR

Der Verkäufer beruft sich auf einen Schreibfehler, und verlangt 8300 EUR, wie aus seiner Sicht damals abgemacht. Muss ich zahlen? Bitte um Rat.

Noch ein Hinweis, der von Bedeutung sein könnte:
Während des letzten Jahres wurden zweimal Anpassungen bzw. Nachlieferungen an der Küche vorgenommen. Jedesmal wurde der Empfang bzw. die Leistung von meiner Frau per Unterschrift bestätigt. Auf den Lieferzetteln ist die vom Verkäufer geforderte Endumme von 8300 EUR ausgewiesen.

Vielen Dank.

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Sehr geehrter Herr, sehr geehrte Dame,
auf Grundlage der geschilderten Details erlaube ich mir, Ihre Frage wie nachfolgend summarisch zu beantworten. Bitte beachten Sie, dass bedingungsgemäß eine Erstberatung geboten wird, die eine genaue und abschließende weiterführende Beratung nicht ersetzt und auch nicht ersetzen kann! Im Rahmen dieser Vorgabe beantworte ich Ihre Antwort nach bestem Wissen und Gewissen wie folgt:


Es wird hier davon abhängen, was vertraglich vereinbart wurde. Dabei ist vorrangig auszulegen, wie die Erklärungen aus der Sicht des Erklärungsempfängers zu verstehen waren. So wie ich den Fall hier verstehe – wurden eine Anzahlung sowie eine Abschlusszahlung vereinbart. Dementsprechend dürften Sie ausweislich des Vertrages den um 300 € günstigeren Betrag schulden. Wenn der Verkäufer einen Schreibfehler behauptet, müsste er diesen auch nachweisen können. Zumal die 300 € ja auch ein stillschweigender Nachlass ausweislich des Vertrages sein könnten. Daher werden Sie die 300 € nicht zahlen müssen.


Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Für eine weitere Vertretung schreiben Sie mich bitte ausschließlich über die untenstehende email an, ich rufe dann gerne zurück!


Hochachtungsvoll


Rechtsanwalt Hinrichs
rahinrichs@gmx.de
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