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Diskreditierung - Möglichkeiten?

06.05.2009 13:12 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Vogt


Sehr geehrte Damen und Herren,
mein langjähriger Arbeitsvertrag wurde fristgerecht gekündigt. Im nachhinein wurde viel "schmutzige Wäsche" verbal gewaschen. Unter anderem Vorwürfe wie "Hinterziehung von Geldern". Schriftlich wurden diese Vorwürfe niemals dokumentiert auch kam es zu keinem Prozess.
Nachdem schlussendlich von beiden Seiten ein Aufhebungsvertrag mit Verzichtserklärung auf Ansprüche, gleich bekannt oder unbekannt, finanzieller Art oder sonstigen Inhalts unterschrieben wurde, habe ich diese Angelegenheit als erledigt betrachtet. Wie ich nun aus dem familiären- und Freundeskreis vernehmen muss werden diskreditierende Vorwürfe und Behauptungen weiterhin kommuniziert und verbreitet.

1.) Was tun? Hinnehmen oder Contra?
2.) Familiäre Zeugen?

mfg
pd

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Frage darf ich auf der Basis des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes gerne wie folgt beantworten:

Zur abschließenden Beantwortung Ihrer Frage wäre natürlich zunächst zu klären, welcher Art und Qualität die diskreditierenden Vorwürfe sind.

Sofern diese dazu geeignet sind, Ihren Ruf nach außen hin zu schädigen, sollten Sie die Abfassung einer strafbewehrten Unterlassungerklärung durch einen Rechtsanwalt in Betracht ziehen.

Unterzeichnet die Gegenseite diese Erklärung nicht, können Sie Ihren Anspruch im Rahmen einer einstweiligen Verfügung vor dem Amtsgericht weiterverfolgen.

Hierbei wären dann allerdings entsprechende Beweise für die diskreditierenden Äußerungen erforderlich. Diese können auch durch Zeugen erbracht werden, wobei kein allgemeiner Erfahrungssatz dafür spricht, das Zeugen aus der Familie oder dem Freundeskreis weniger glaubwürdig sind.

Neben dieser zivilrechtlichen Vorgehensweise kommt natürlich auch noch eine Strafanzeige wegen Übler Nachrede bzw. Verleumdung in Betracht. Ob diese Aussicht auf Erfolg verspricht kann ohne Kenntnis des genauen Inhalts der Äußerungen leider nicht beurteilt werden.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort einen ersten Überblick über die Rechtslage verschafft zu haben.

Hierbei möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Antwort, basierend auf Ihren Angaben, lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes handelt. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Sie können natürlich gerne im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal oder über meine E-Mail-Adresse mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Nachmittag und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

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