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Differenzbesteuerung nach Gesamtdifferenz mit Verkäufen ins Drittland

| 09.09.2016 18:03 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Differenzbesteuerung bei Ausfuhrlieferung/innergemeinschaftliche Lieferung

Hallo,
meine Frage bezieht sich auf die Differenzbesteuerung nach Gesamtdifferenz im Besteuerungszeitraum mit Verkäufen ins Drittland, bezüglich der Margenberechnung, die dann die Grundlage für die Besteuerung ist.

Beispiel:
Wareneinkauf im Jahr 10.000 Euro
Umsätze EU: 10.000 Euro (steuerpflichtig)
Umsätze außerhalb: 20.000 Euro (steuerfrei)

Der Regelversteuerer zahlt hier nichts, da die Vorsteuer des Wareneinkaufs gleich hoch ist wie die Steuerschuld im Verkauf.
Wie ist das bei der Differenzbesteuerung?
Vor oder nach der Margenberechnung die steuerfreien Umsätze rausrechnen?

Denn dann wären es 10.000 Umsatz EU minus 10.000 Einkauf -> null. (wie beim Regelversteuerer)

Die andere Variante ist, dass auch die Wareneinkäufe der Umsätze ins Drittland rausgerechnet werden müssen.
Also wenn ein Drittel Umsatz EU ist, dann dard nur ein Drittel der Wareneinkäufe gegengerechnet werden.

10.000 Umsatz EU minus 3333 Einkauf -> 6667 Brutto Marge und steuerpflichtig.

Gibt es dazu einsehbare Regelungen?

Beste Grüße


Einsatz editiert am 14.09.2016 20:18:41

15.09.2016 | 05:05

Antwort

von


(73)
Kaiserstr. 20
44135 Dortmund
Tel: 0231-95088861
Web: http://www.ra-fcb.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ich bin mir nicht ganz sicher, worauf sich Ihre Frage bezieht. Daher sollten Sie bei Missverständnissen von der Nachfragefunktion Gebrauch machen.

Richtig ist, dass Sie die Wareneinkäufe bei der Berechnung der Bemessungsgrundlage für die Differenzbesteuerung aufteilen müssen. Entfiel 1/3 auf spätere Lieferungen ins EU-Gebiet, ist ein Drittel der Einkäufe als Einkaufspreis vom Umsatz abzuziehen und dies ist die Bemessungsgrundlage für die Berechnung der USt. Für den Weiterverkauf ins EU-Ausland gilt die Steuerbefreiung für igL gemäß § 25a UStG: Differenzbesteuerung nicht.

Gleiches gilt vom Prinzip auch für die Ausfuhrlieferungen in Drittländer. Jedoch gilt hier die Steuerbefreiung für Ausfuhrlieferungen auch bei der Differenzbesteuerung. Die auf die 2/3 ins Drittland entfallende Gewinnmarge muss daher nicht mit einer Differenz versteuert werden, sondern ist ebenso wie eine Ausfuhrlieferung steuerfrei.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Falk-Christian Barzik, Diplom-Finanzwirt (FH)

Rückfrage vom Fragesteller 15.09.2016 | 14:51

Vielen Dank soweit.
Gibt es dazu eine Handhabe in einer Abgabenordnung oder dergleichen?
Sicherlich klingt das soweit logisch und nachvollziehbar und man soll ja Differenzbesteuerung nicht mit der Regelbesteuerung vergleichen. Denn bei der Regel sieht es ja anders, siehe Beispiel.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 16.09.2016 | 09:17

Die Handhabung ergibt sich aus § 25a UStG: Differenzbesteuerung und den dazugehördendem USt-Anwendungserlaß 25a.1 (http://www.steuerlinks.de/richtlinie/ustae/abs25a.1..html). Die Einzelheiten der Anwendung ergeben sich aber nur aus der Systematik der Differenzbesteuerung und dem Gesetz.

Bewertung des Fragestellers 16.09.2016 | 22:54

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Ich bin nicht zufrieden.

1. habe ich für die erste Antwort schon nach einem Beleg gebeten und musste dafür meine Nachfrage verschwenden.
2. in der 2. Antwort steht was von römisch 7 -> Vii ...wo steht sowas im 25a? der Absatz 7 selber hat mit meiner Frage nichts zu tun.
3. der Link funktioniert nicht, da nicht vollständig.
4. ich habe selber gesucht und die Anwendung mit mehreren 100 Seiten gefunden.
5. ich bitte um Nennung der Seite bzw. des Absatzes wo genau das steht! denn ich finde da nichts was auf die Antwort schließen lässt
Es steht nach wie vor da, dass die umsatzfreien Umsätze rauszurechnen sind und NICHT die umsatzfreie Marge! Und somit auch die Einkäufe nicht aufzuteilen sind.



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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 16.09.2016
2,8/5,0

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1. habe ich für die erste Antwort schon nach einem Beleg gebeten und musste dafür meine Nachfrage verschwenden.
2. in der 2. Antwort steht was von römisch 7 -> Vii ...wo steht sowas im 25a? der Absatz 7 selber hat mit meiner Frage nichts zu tun.
3. der Link funktioniert nicht, da nicht vollständig.
4. ich habe selber gesucht und die Anwendung mit mehreren 100 Seiten gefunden.
5. ich bitte um Nennung der Seite bzw. des Absatzes wo genau das steht! denn ich finde da nichts was auf die Antwort schließen lässt
Es steht nach wie vor da, dass die umsatzfreien Umsätze rauszurechnen sind und NICHT die umsatzfreie Marge! Und somit auch die Einkäufe nicht aufzuteilen sind.




ANTWORT VON

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