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Dienstwagen Fahrt zum Kindergarten

31.03.2017 21:04 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Ich bin Alleinerziehende Mutter zweier Kinder und im Aussendienst tätig.
Dafür habe ich einen Dienstwagen bekommen. Privat darf ich ihn nicht nutzen.
Jetzt habe ich mein Kind in den Kindergarten und anschließend weiter zum Kunden gefahren. Jetzt macht mir mein Chef deswegen Stress.
Hinzu kommt, dass ich nichts unterschrieben habe, dass das Auto GPS überwacht ist bzw. kann er das gar nicht wissen. Wer ist da im Recht?
Ich ziehe demnächst in einen anderen Ort, mein Kind soll die letzten 10 Wochen noch in den Kindergarten gehen. Die Entfernung beträgt 20 km einfach.
Kann ich dafür, wenn ich anschließend zum Kunden fahre auch das Dienstauto nutzen?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Soweit Sie privat den Dienstwagen nicht nutzen dürfen, geht dieses demnach nicht, auch nicht nach Ihrem Umzug.

Dieses kann daher durchaus abgemahnt werden.

Allerdings ist festzuhalten, dass hier ggf. nachzuprüfen wäre, ob hier Ihr Arbeitgeber auf legale Weise an die Information der Privatnutzung des Dienstwagens gekommen ist oder ob insoweit nicht ein Verwertungsverbot vorliegt, was gesondert zu prüfen wäre.

Wäre dem so, wäre eine Abmahnung nicht möglich.

Soweit Ihr Chef keine Abmahnung ausgesprochen hat, wirkt sich jedenfalls der einzelne Vertragspflichtverstoß nicht direkt aus.

Aber wie gesagt, auch nach Ihrem Umzug ist ein privater Umweg zum Kindergarten nach dem Arbeitsvertrag nicht möglich und ggf. abzumahnen, was im schlimmsten Fall eine Kündigung nach einer Abmahnung bedeuten kann.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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