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Dienstplanänderung nach Krankmeldung


16.12.2015 17:21 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Saeger



Guten Abend,

Ich, 21 Jahre, ausgelernte Hotelfachfrau bin in einem 4 Sterne Hotel als Rezeptionistin am Front Office angestellt.

Nun habe ich mich am Mittwoch, 16.12. von Donnerstag, den 17.12 bis einschließlich Freitag, den 18.12. krankschreiben müssen. Diese Tage hätte ich auch arbeiten müssen. Die Tage Samstag und Sonntag (19.12 & 20.12) hätte ich Ausgang, also frei.
Beim Telefonat, bei welchem ich mich krank meldete, sagte mein Arbeitgeber, ich solle mich am Freitag nochmal melden, wie es mir gehen wird, weil er dann eine Dienstplanänderung vornehmen würde um an meinen ursprünglichen freien Tage zu arbeiten. Dazu sagte er, es stünde ihm ja zu.

Meine Frage ist jetzt, ob er recht oder ob das nicht überhaupt rechtens ist.

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Sehr geehrte Fragenstellerin,

wenn der Dienstplan vor ihrer Erkrankung bereits bestand, ist eine nachträgliche Änderung zu ihren Lasten grds. ausgeschlossen.

Die "erkrankten Stunden" sind also für den Arbeitgeber verloren.

Wenn Ihr Arbeitgeber Ihnen Urlaub für die nunmehr problematischen Zeiten gewährt haben sollte, kann er diesen auch nur in sehr engen Rahmen zurücknehmen. Es muss quasi unausweichlich sein.

Da es sich um Sa / So handelt, gehe ich aber einmal beim Samstag nicht hiervon aus. Außer Sie hätten eine 6 Tage Woche vereinbart.

Somit gilt:

Ihnen kann der Arbeitgeber im Rahmen des Weisungs- und Direktionsrechts durchaus diese Zeiten zuweisen, wenn er den tatsächlichen Bedarf nachweisen kann. Der hier anzunehmende Kuhhandel mit den anderen Arbeitnehmern erscheint aber prima facie rechtswidrig.

Ich würde trotzdem unter Vorbehalt die Arbeit an den beiden Tagen antreten und diese als Überstunden deklarieren. Eine unrechtmäßige Verweigerung der Arbeit könnte schwerwiegende arbeitsrechtliche Konsequenzen mit sich bringen. Das einzugehende Risiko steht insgesamt in keiner Relation zum möglichen erzielbaren Erfolg.

Viel Erfolg in ihrer Angelegenheit!

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Saeger
- Rechtsanwalt-

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