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Dienstliche Verschwiegenheit bei Lehrern - Weiterleitung einer Email

15.02.2018 16:36 |
Preis: 30,00 € |

Datenschutzrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth


Sehr geehrte Damen und Herren,

folgender Sachverhalt:

Eltern haben einen Konflikt bzgl. eines gemeinsamen Kindes (13), das die Schule verweigert.

Ein Elternteil schreibt dem Schulleiter eine persönliche Email.
Der Schulleiter leitet kurzerhand diese Mail an das andere Elternteil weiter ohne Rückspache.

Sicher ist das wohl ein Vertrauensbruch.
Aber stellt es auch ein Dienstvergehen oder gar einen Rechtsbruch dar?

Ich danke vorab für die Beantwortung.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:


Nach diesseitiger Auffassung hat die Schulleitung nicht in rechtlich bedenklicher Weise gehandelt. Etwas anderes würde nur dann gelten, wenn der Elternteil, der die E-Mail verfasst hat, dem Schulleiter ausdrücklich die Weiterleitung untersagt hätte. Von einem solchen Sachverhalt haben Sie aber nichts berichtet.

Ich habe an dem Vorgehen deshalb keine rechtlichen Bedenken, weil die Eltern nach § 1626 Absatz 1 BGB die Pflicht und das Recht haben, für das minderjährige Kind zu sorgen (elterliche Sorge). Die elterliche Sorge umfasst die Sorge für die Person des Kindes (Personensorge) und das Vermögen des Kindes (Vermögenssorge). Die Eltern besprechen mit dem Kind, soweit es nach dessen Entwicklungsstand angezeigt ist, Fragen der elterlichen Sorge und streben Einvernehmen an.

Ein Dienstvergehen der Schulleitung kann ich leider nicht erkennen.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte. Fragen Sie gerne nach, wenn etwas unklar geblieben ist, damit Sie hier zufrieden aus der Beratung gehen.
Einer positiven Bewertung sehe ich entgehen. Gerne höre ich von Ihnen.


Mit freundlichen Grüßen
Karlheinz Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -

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