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Dienstleister hat mein Material, meldet sich aber nicht mehr

| 03.03.2017 09:05 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jan Wilking


Ich wollte meine alten Dia-Fotos digitalisieren lassen. Im Internet fand ich eine Firma mit Sitz in einer deutschen Stadt. Die Firma ist eine UG (haftungsbeschränkt). Der deutsche Geschäftsführer wird auf der Webseite genannt.

Dorthin schickte ich Anfang Januar mehrer Dia-Streifen. Am 6.1. erhielt ich per E-mail die Nachricht, die Medien sind eingetroffen, man werde nun mit dem Digitalisieren beginnen und sich wieder melden, sobald es abgeschlossen sei.

Da nun schon 2 Monate vergangen sind, schrieb ich mehrere E-Mails, die unbeantwortet blieben. Unter der angegeben Festnetz-Tel.Nr. der Firma, lief bislang immer eine Ansage, der Teilnehmer sei vorübergehend nicht erreichbar. Seit heute existiert die Nummer offenbar nicht mehr.

Ich möchte meine für mich sehr wichtigen Dia-Aufnahmen wieder zurück. Auch wenn sie nicht digitalisiert sind. Das habe ich der Firma auch mehrfach geschrieben. Doch wie gesagt, erfolgt von dortiger Seite keine Reaktion.

Welche rechtlichen Schritte kann ich tun, um wieder an meine Dia-Aufnahmen zu kommen und kann ich diese Firma ggf. auch anzeigen, falls ja, wegen welchen Delikts?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ich gehe davon aus, dass hier kein fester Termin für die Ausführung des Auftrags und Rückgabe der Dias vereinbart wurde. Sie sollten daher, falls noch nicht geschehen, den Dienstleister per Post und parallel per E-Mail letztmalig unter Fristsetzung von 7 Tagen zur Ausführung des Auftrags und Rückgabe der Dias auffordern und für den fruchtlosen Ablauf der Frist den Rücktritt vom Auftrag und weitere rechtliche Schritte androhen. Sollte der Dienstleister hierauf auch nicht fristgemäß reagieren, sollten Sie einen auf Vertragsrecht spezialisierten Anwalt vor Ort beauftragen, der den Rücktritt erklärt und den Herausgabeanspruch (falls nötig auch mit gerichtlicher Hilfe) durchsetzt.

Nach Ablauf der Frist kann auch eine Strafanzeige zielführend sein. Wenn Sie die Dienstleistung bereits bezahlt haben, käme ein Eingehungsbetrug in Betracht (§ 263 StGB), ansonsten wäre in erster Linie an Unterschlagung (§ 246 StGB) zu denken


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 03.03.2017 | 10:50

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