Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Dienstbarkeit bei Grundstücken

| 11.11.2019 11:20 |
Preis: 70,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Guten Tag,
ich möchte als Zufahrt zu meinem Grundstück ein Wegerecht bei einem anderen Grundstückseigentümer eintragen lassen.Auf seinem Grundstück sind schon 2 Dienstbarkeiten in der Abteilung II eingetragen(Leitungsrechte),mein Wegerecht wird
die 3.Dienstbarkeit in der Abt. II.(Wegerecht)
In der Abt. III steht ein Vorkaufsrecht, das noch nicht beantrantragt/ausgeübt wurde.
Der im Besitz des Vorkaufsrechtes ist, ist bis November 2022 Pächter des Grundstücks.
Frage: Führt die spätere Ausübung des Vorkaufsrechtes zum Rechtsverlust meines Wegerechtes,?
Dieses Wegerecht soll notariell zwischen dem Grundstückseigentümer und mir für 30 Jahre vereinbart werden.Wie sollte die notarielle Beurkundung für die Sicherung des Wegerechtes lauten.
Vielen Dank und beste Grüsse

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,


sofern Sie Ihre Dienstbarkeit in das Grundbuch eintragen lassen (was dringend geboten ist), gilt es auch im Falle der späteren Ausübung des Vorkaufsrechtes.


Denn im Grundbuch eingetragene Dienstbarkeiten (dazu zählt dann auch das Wegerecht) verpflichten auch den späteren Erwerber des Grundstückes, wobei irrelevant ist, ob er es durch Ausübung des Vorkausfrechtes oder im sonstigen Verkauf erwirbt.


Entscheidend ist allein die grundbuchrechtliche Eintragung; damit sind Sie dann auch gegenüber Rechtsnachfolgern abgesichert, auch wenn dieser die Rechtsnachfolge durch sein Vorkaufsrecht erhält.


Allerdings sollte die Befristung auf 30 Jahre nicht vorgenommen werden. Darin ist kein Sinn zu erblicken.


Der genaue Wortlaut lässt sich im Rahmen der hiesigen ERSTberatung ohne Kenntnis der Gesamtumstände und Einzelheiten nicht vorgeben; Insoweit ist es auch Aufgabe des Notars.

Gesichert sein sollte das Befahren ohne Einschränkungen sowie die Verpflichtung auch für die jeweiligen Rechtsnachfolger.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwät
Thomas Bohle, Oldenburg

Nachfrage vom Fragesteller 11.11.2019 | 13:07

Sehr geehrter Herr Bohle,
vielen Dank für Ihre konkrete Beantwortung.Meine Nachfrage bezieht sich auf die schuldrechtliche Verantwortung.- hier insbesondere die Haftung und Verkehrssicherung-es sind 2 Nutzer des Wegerechtes und 1 Pächter und 1 Eigentümer.Bleibt die Verantwortung beim Eigentümer,bzw. welche gesetzlichen Regelungen.
gibt es dazu
Vielen Dank schon jetzt und eine angenehme Woche.
Ihre

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.11.2019 | 13:12

Sehr geehrte Ratsuchende,


das ist keine nutzungsbedingte Nachfrage zum Verständnis der Erstantwort, sondern eine Neuanfrage in Form einer Erweiterung.

Daher erlaube ich mir zur Nennung der gesetzlichen Vorschriften auf

https://www.frag-einen-anwalt.de/Kosten-fuer-Unterhalt-Pflege-bei-Wegerecht--f41318.html

hinzuweisen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

Ergänzung vom Anwalt 11.11.2019 | 13:44

"Sehr geehrter Herr Bohle,
vielen Dank für Ihre konkrete Beantwortung."



Es war keine Nachfrage; gleichwohl habe ich Ihnen wie gewünscht noch die gesetzliche Vorschrift zur Kostentragung genannt. Und dann eine unterdurchschnittliche Bewertung?

Ergänzung vom Anwalt 12.11.2019 | 14:35

Die Ratsuchende war zunächst sehr angetan, erweiterte dann aber in der „Nachfrage" den Komplex und stellte neue Fragen zur Kostenlast. Das hatte nichts mit der Erstfrage/Erstantwort zu tun.

Dieses wurde ihr mitgeteilt, gleichwohl aber noch die gewünschte gesetzliche Vorschrift zur Kostenverteilung in der Antwort zur „Nachfrage" mitgeteilt.

Warum ich dann unfreundlich gewesen sein soll, nicht zu empfehlen bin und die Ausführlichkeit auch zu bemängel ist, OBWOHL man Zusatzinformationen kostenlos bekommen hat, dürfte wohl eher ein Gesinnungsproblem der Ratsuchenden sein, wenn sie ihren Willen nicht bekommt-

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Bewertung des Fragestellers 11.11.2019 | 13:41

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Stellungnahme vom Anwalt:
Die Ratsuchende war zunächst sehr angetan, erweiterte dann aber in der „Nachfrage" den Komplex und stellte neue Fragen zur Kostenlast. Das hatte nichts mit der Erstfrage/Erstantwort zu tun.

Dieses wurde ihr mitgeteilt, gleichwohl aber noch die gewünschte gesetzliche Vorschrift zur Kostenverteilung in der Antwort zur „Nachfrage" mitgeteilt.

Warum ich dann unfreundlich gewesen sein soll, nicht zu empfehlen bin und die Ausführlichkeit auch zu bemängel ist, OBWOHL man Zusatzinformationen kostenlos bekommen hat, dürfte wohl eher ein Gesinnungsproblem der Ratsuchenden sein, wenn sie ihren Willen nicht bekommt-

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
FRAGESTELLER 11.11.2019 3,4/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 71458 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ja war alles sehr gut, danke ! ...
FRAGESTELLER
4,8/5,0
Die Antwort auf meine Frage war kompetent und schnell. Mein Gegner ist weiterhin bockig und will die Rechtslage nicht wahrhaben. Da wäre noch ein Verweis auf einen Gesetzestext oder Paragrafen hilfreich gewesen. Bin aber trotzdem ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Der Anwalt war hilfsbereit, hat schnell und detailliert geantwortet und war sehr freundlich. ...
FRAGESTELLER