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DiebstahlvorPrivatinsolvenz/außergerichtl Einigung?ZivilrechtStrafrecht/Privatinsolv

13.01.2014 00:10 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von


Guten tag,
ich habe Privatinsolvenz beantragt und eine gerichtliche Bestätigung erhalten! Seit Antragstellung ist noch kein Jahr um. Nun würden mir aus einer Straftat (Diebstahl), die ich vor 1 1/2 Jahren begangen habe, finanzielle Ansprüche enstehen. Ich bin nicht vorbestraft und habe so etwas auch noch nie vorher gemacht. Es war eine Art Affekthandlung, ich war in einer besonders verzweifelten Situation. Seit fast drei Jahren leide ich unter Depressionen, bin überschuldet, bekomme Hartz vier und bin aktuell als Arbeitsunfähig eingestuft (Rentenantrag ist gestellt). Der Geschädigte hat seine Eigentum wieder und würde sich bei Schadensersatz außergerichtlich einigen. Darf ich mich überhaupt auf einen Vergleich einigen? Darf oder bin ich sogar dazu verpflichtet, es meinem Insolvenzverwalter zu berichten? Beeinflusst die Tatzeit oder die mögliche Gerichtsverhandlung das Insolvenzverfahren? Würden die daraus entstandenen Kosten in die Insolvenz einfließen? Kann mir jetzt schon meine Privatinsolvenz schon aberkannt werden und wenn ja was bedeutet es für mich in Zukunft? Wann dürfte ich einen neuen Antrag stellen, falls jetzt schon alles zu spät ist?

hoffe auf eine ausführliche Antwort und wäre auch bereit, wenn nötig etwas mehr zu zahlen!
vielen lieben danke im voraus

13.01.2014 | 07:06

Antwort

von


(414)
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96114 Hirschaid
Tel: 095432380252
Web: http://www.ra-henning.biz
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Grundsätzlich sind Sie Ihrem Insolvenzverwalter/Treuhänder zur umfassenden Auskunftserteilung verpflichtet. Sie müssen also auch Gläubiger von Forderungen aus unerlaubten Handlungen mitteilen; ein Verstoß gegen diese Pflicht kann zur Versagung der Restschuldbefreiung führen. Auch wenn diese Forderungen von der Restschuldbefreiung ausgenommen sind, müssen die Gläubiger die Chance bekommen, ihre Forderungen anzumelden.

Mitzuteilen sind aber nur Gläubiger bestehender Forderungen. Sollten Sie zB zivilrechtliche Ansprüche wie Schadensersatzansprüche durch einen Vergleich erledigt sein, müssen diese Forderungen also nicht mitgeteilt werden.

Aus diesen Grundsätzen ergibt sich, dass die strafbare Handlung Ihr Insolvenzverfahren nicht beeinflusst und auch eine Regulierung des Schadens möglich ist.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Thomas Henning, Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Thomas Henning

ANTWORT VON

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