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Diebstahl vor Jahren

10.08.2018 13:29 |
Preis: 25,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Sehr geehrte Damen und Herren,

Folgender Fall im Jahre 2013 Dezember bis Januar 2014:

Meine damailige beste Freundin hatte auf mein Haus aufgepasst gehabt, da ich über die Feiertage bei meinen Eltern war. In dieser Zeit hat sie meine Geldkarte aus dem Haus entwendet und mein komplettes Geld ausgegeben ohne meiner Zustimmung dadurch sind erbliche Schulden enstanden (die zum Glück heute nicht mehr existieren) zu diesem Zeitpunkt stand sie auch sehr unter Drogenkonsum, bis heute hat sie es weder beglichen obwohl sie es wollte noch kann sie sich an die Tat erinnern..

Wirklich glauben kann sie es auch nicht, aber ich weiß bei der Bank sind Kameras die bezeugen könnten das Sie in meiner Abwesendheit mehrmals Geld abgehoben hat.

Welche Rechtlichen Möglichkeiten hätte ich denn jetzt noch, nach fast 5 Jahren? Gebe es überhaupt noch eine Möglichkeit für mich es aufzuklären?

Mit Freundlichen Grüßen M.

Sehr geehrte Ratsuchende,


leider werden Sie kaum noch etwas machen können:


Bei so einer Tat handelt es sich um eine sogenannten unerlaubte Handlung nach § 823 BGB, wobei die Verjährungsfrist nach §§ 195 BGB drei Jahre beträgt

Nun dann, wenn die Ex-Freundin das Geld abgehoben und dieses Geld aufbewahrt hat, wäre ein Herausgabeanspruch erst nach 10 Jhren über § 852 BGB verjährt. Aber es wird nicht nachzuweisen sein, dass Geld, welches die Exfreundin ggfs. irgendwo "gebunkert" hat, eben genau diese Geldscheine der Anholung sind.

Daher wird es bei der dreijährigen Verjährung bleiben und die Exfreundin könnte sich auf Verjährung berufen.


Möglich wäre allenfalls noch, dass Sie die Extreundin dazu bringen können, ein notarielles Schuldanerkenntnis unter Verzicht auf die Einrede der Verjährung zu unterschreiben. Will sie das nicht, wären Ihre Möglichkeiten dann erschöpft,


Gegenüber der Bank besteht zwar ein Auskunftsanspruch, aber auch dieser ist auf drei Jahre begrenzt, so dass auch die Bank sich auf die Einrede der Verjährung berufen kann (und vermutlich wird).



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

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