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Diebstahl von Schmuckstücken

27.08.2010 22:25 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


hallo,ich bin 21.
ich habe 7 schmuckstücke einer kundin gestohlen,was ich sehr bereue aber nicht mehr rückgängig machen kann,da ich alles verkauft habe.nun war die polizei bei mir und hat mein zimmer durchsucht.leider war ich nicht da.nun habe ich eine vorladung.muss ich erscheinen oder kann ich mich auch schriftlich äußern und wird es zu einer gerichtsverhandlung kommen??
werden die mich verhaften und ins gefängnis bringen oder kann ich mit bewährung,geldstrafe,sozialstunden rechnen.es waren schmuckstücke aus weißgold mit diamanten.ich weiß nicht wieviel alles zusammmen wert war aber ich habe 900 euro bekommen.
ich würde der geschädigten das geld auch zurückbezahlen,in raten da ich nur einen 400 euro job habe.es tut mir echt leid und ich würde alles tun um nicht ins gefängnis zu müssen.
ich brauche jemanden der sich auskennt und ungefähr weis,was mich erwartet.
gruß anna

Sehr geehrte Fragestellerin,

ich erteile Ihen Auskunft aufgrund der von Ihnen gemachten Sachverhaltsangaben:

Falls Sie noch nicht 21 waren, als Sie die Schmückstücke gestohlen haben, können Sie auch nach dem Jugendrecht verurteilt werden. Dann werden Sie milder bestraft.

Wenn die Polizei Ihnen schon eine Vorladung geschickt hat, so werden Sie (wahrscheinlich) auch nicht verhaftet. Für die Verhaftung benötigt die Polizei einen Haftbefehl. Dieser ist gegen Sie auch nicht erlassen worden, sonst wäre er vollstreckt worden. Die Polizei hatte Ihnen keine Vorladung zugeschickt, wenn Sie einen Haftbefehl hätte. Zwar würde der Haftbefehl die Durchsuchung der Wohnung erlauben. So spricht die Tatsache, dass die Wohnung durchsucht wurde, dass es möglicheweise einen Haftbefehl gegen Sie gibt; es ist aber davon auszugehen, dass die Durchsuchung zwecks Sicherstellung des Schmucks gemacht worden ist. Vor allem ist unklar, wann Sie die Vorladung bekommen haben?


Sie brauchen bei der Vernehmung auch nicht zu erscheinen. Sie können sich anwaltich vertreten lassen und die Einsicht in die Akte beantragen.

Sie gehen nach Ihren Angaben von einem Diebstahl aus. Für die Bestrafung kommt es darauf an, wie Sie den Diebstahl begangen haben, bzw. wie Sie an den Schmuck gekommen sind.

Den bisher entstandenen Schaden sollen sich versuchen wiedergutzumachen. Gem. § 46 StGB: Grundsätze der Strafzumessung ist das eine Strafzumessungstatsache. Das bedeutet, dass sie zu Ihren Gunsten berücksichtigt werden muss, falls sie eintritt. Zu Ihrem Nachteil kann berücksichtigt werden, dass Sie massiv - 7 Schmuckstücke- das Eigentum der Geschädigten verletzt haben. Der Schaden kann sich auch in einem persönlichen Schadeneinschlag auswirken, da es um persönliche Gegenstände geht. Das würde den Schaden und damit auch die Strafe erhöhen. Hier kann man ohne Akteneinischt keine erstthafte Straferwartung aussprechen, aber Sie können davon ausgehen, dass Sie sehr wahrscheinlich mit einer Geldstrafe davon kommen, falls Sie keine weitere gegen Sie verwertbare Vorstrafen haben. Ihr Nachtatverhalten kann eine erhebliche Bedeutung bei der Strazumessung haben.

Wenn Ihnen ein Pflichtverteidiger bestellt wird, dann liegen die Straferwartungen mindestens bei 6 Monaten Freiheitstrafe. Nach Ihren Schilderungen des Falles wird das nicht eintreten, wobei Sie selbst auch nicht einschätzen können, wieviel Wert der Schmuck war.

Ich würde Ihnen empfehlen, eine anwaltliche Auskunft nach der Akteneinischt zu holen. Dann werden Sie genau wissen, wie hoch der Schaden ist. Der Verteidiger wird dann Ihnen erklären, wie Sie sich verhalten sollen. Er kann auch die Kommunikation mit der Geschädigten herstellen, so dass Sie anfangen können, den Schaden zu begleichen.

Es handelt sich hier um eine erste Einschätzung der Rechtslage. Sollten Sie irgendetwas ausgelassen haben, so kann dies zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

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