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Diebstahl und Verkauf


24.11.2006 16:27 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler



Hallo,

ich habe ein Problem,ich hatte vor 2 jahren bei meiner damaligen Firma(ich war logistiker) Computer teile (98x) bei ebay verkauft.es wurde damals anklage erhoben und ich hatte auch alles gestanden.Ich bin nicht vorbestraft noch habe ich in irgendeiner Weise vorher wa getan.Ich sollte damals von meiner Firma eine Einverständisserklärung unterschreiben in höhe von 30000,-€.Diese höhe hatte ich nicht angenommen weil sie mir mehr unterstellen wollten als ich getan hatte.Ich hatte das auch meinen anwalt gezeigt und er war damit auch nicht einvertanden.Jetzt, nach 2 jahren kam ein Brief vom Staatsanwalt wegen der Anklageerhebung.
Ich bin 32 Jahre und das belasdtet mich jetzt schon seit 2 Jahren, ich habe angst eine Gefägnissstrafe zu bekommen ohne bewährung.Ich bereue es das ich damals sowas gemacht hatte, aber ich wußte nicht wie ich meine kredite bezahlen konnte.
Kann mir jemand die Frage beantworten was ich bekommen kann.

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Ihnen wird Diebstahl in 98 Fällen, wahrscheinlich sogar schwerer Diebstahl nach § 243 Abs. 1 Nr. 3 StGB, da die Gewerbsmäßigkeit wohl bejaht werden kann. Strafmaß hierfür wäre Freiheitsstrafe von 3 Monaten bis zu 10 Jahren. Ob diese noch zur Bewährung ausgesetzt werden kann – also auf eine Freiheitsstrafe, die 2 Jahre nicht übersteigt – wird davon abhängen wie hoch der tatsächlich von Ihnen verursachte Schaden ist, also was Ihnen nachgewiesen werden kann, inwieweit Sie etwa in der Zeit nach der Tat Bemühungen unternommen haben, um den Schaden wieder gut zu machen und wie geständig und reuig Sie sind. Außerdem wird es auf Ihre momentane Situation (arbeiten Sie wieder?, haben Sie Frau &Kinder?) und Ihre Vorverurteilungen ankommen. Genaueres kann seriös erst nach Einsicht in die Akten gesagt werden. Wenn Sie vor dem Strafrichter angeklagt worden sind, ist sicher eine Bewährung zu erwarten. Müssen Sie vor das Schöffengericht, ist eine Bewährungsstrafe aber dennoch möglich. Für Sie spricht übrigens auch der lange Zeitraum, der zwischen Tat und Verhandlung liegt. Sie sollten die sich daraus ergebende Belastung und den sich ergeben habenden Verstoß gegen den Beschleunigungsgrundsatz strafmildernd anführen.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Frage beantworten.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 24.11.2006 | 17:15

hallo,

es ist das schöffen gericht in münchen.was ist da der Unterschied?

Die anklage belauft sich auf 16000€ wobei 2600€ auch nicht von mir stammen.ich konnte vorher nichts unternehmen weil sich meine Ex firma nur auf die 30000€ einlies.Ich habe auch seit fast 2 Jahren wieder eine gute Arbeit uch ich habe ein Kind,lebe aber mit der Frau nicht mehr zusammen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.11.2006 | 18:22


Sehr geehrter Fragesteller,

bei einer Straferwartung von bis zu 2 Jahren hätte eine Anklage von Seiten der Staatsanwaltschaft beim Strafrichter (Einzelrichter am Antsgericht) stattgefunden. Beim Schöffengericht werden Taten mit einer Straferwartung von 2 bis 4 Jahren angeklagt. Da Sie für einen Schaden in Höhe von € 13600 verantwortlich sind halte ich angesichts der von Ihnen geschilderten Umstände eine Bewährungsstrafe aus spezialpräventiven Erwägungen heraus, also wie durch die Strafe auf Sie eingewirkt wird, nahezu für zwingend. Es wäre völlig verfehlt, Sie aus der Arbeit zu reißen, Ihrem Kind den Unterhalt zu entziehen und nach 1,5 Jahren (bei vorzeitiger Haftentlassung) wieder resozialisieren zu müssen. Deshalb gehe ich von einer Bewährungsstrafe aus.

Ich wünsche Ihnen für die Verhandlung alles Gute!

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

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