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Diebstahl und Führungszeugnis


| 05.02.2007 13:59 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Mauritz



Hallo,

ich wurde im März 2002, wegen Diebstahl (Geld beim Arbeitgeber, zu einer Geldstrafe von 3300€ - 130 Tagessätzen verurteilt.

Wie lange steht diese Straftat im Führungszeugnis?

Kann mir diese Strafe bei einem USA Aufenthalt Probleme bereiten?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Meisi

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Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Fragen unter Berücksichtigung der mitgeteilten Informationen und Ihres Einsatzes wie folgt:

Die Länge der Tilgungsfrist beträgt in Ihrem Fall 15 Jahre, vgl. § 46 Absatz 1 Nr. 4 Bundeszentralregistergesetz.

Da Sie bei einer Verurteilung zu einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder mehr als drei Monaten Freiheitsstrafe als vorbestraft gelten, benötigen Sie für eine Einreise in die USA ein Visum.

Im Rahmen des Antragsverfahrens vor dem Konsulat wird man Sie nach den näheren Umständen der Vorstrafe fragen. Da es sich hier um ein vergleichsweise harmloses Delikt handelt, wird man Ihnen deswegen eine Einreise wohl kaum verweigern (anders könnte die Sache natürlich aussehen, wenn Sie in den USA eine Arbeit aufnehmen möchten).

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine hilfreiche erste rechtliche Orientierung geben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Mauritz
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 05.02.2007 | 15:42

15 Jahre im Führungszeugnis?? Ich habe hier immer etwas von drei oder fünf Jahren gelesen!?

Vielen Dank für die schnelle Antwort!

Liebe Grüße

Meisi

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.02.2007 | 16:10

Sehr geehrter Fragesteller,

ich darf mich korrigieren: die Tilgungsfrist beträgt in Ihrem Fall 10 Jahre, vgl. § 46 Absatz 1 Nr. 2a BZRG; d.h. nach 10 Jahren wird keine Auskunft mehr über die Eintragung erteilt, die tatsächliche Löschung erfolgt ein weiteres Jahr später.

Was die drei bzw. fünf Jahre betrifft, dürften Sie sich auf die Fristen beziehen, nach deren Ablauf eine Verurteilung _nicht mehr_ in das Führungszeugnis aufgenommen wird. Diese Fristen betragen u.a. drei (§ 34 Abs. 1 Nr.1 BZRG) und fünf (§ 34 Abs. 1 Nr.3 BZRG) Jahre.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Mauritz
Rechtsanwalt

Ergänzung vom Anwalt 05.02.2007 | 16:32

Angesichts der Bewertung darf ich mich wiederholen: es steht 10 Jahre im Führungszeugnis.
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