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Diebstahl nach Bewährungszeit und psychisch krank, welche Strafe erwartet mich?

| 13.10.2011 13:59 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Hallo, ich hatte früher mehrere Ladendiebstähle begangen, wurde erwischt.Bei dem Letzten 2006 bekam ich 3 Monate auf Bewährung, Bewährungszeit dauerte 2 Jahe, in der ich mir auch nichts zuschulde kommen liess.Nun wurde ich erneut erwischt.Mit welcher Strafe muss ich rechnen?Wird das von früher mit angerechnet,ist ja schon lange her.Auch die Bewährungszeit ist jetzt schon paar Jahre vorbei.
Noch eine Frage, hat die Polizei auch Datenschutz, oder darf die Diebstähle ausplaudern,vor allem unter Kollegen (Rauschgiftderzernat).Können die im Computer nach meiner Person suchen, geht das so einfach?
Vielen Dank.

Gruss

Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Da es sich wieder um eine einschlägige Tat handelte, Diebstahl, können Sie bei einem Urteil entweder mit einer hohen Geldstrafe oder aber auch diesmal mit einer kurzen Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten rechnen.

Dies hängt von den genauen Tatumständen ab und ob die Tat a) beweisbar ist und wenn ja, ob Sie die Tat zugeben und Reue zeigen.

Wegen des erneuten Verfahrens rate ich Ihnen, Akteneinsicht durch einen Verteidiger stellen zu lassen, der dann die genaue Situation besser einschätzen kann. Die Beauftragung eines Verteidigers kostet zwar Geld, könnte jedoch dazu führen, Sie vor eine Gefängnisstrafe zu bewahren, da Sie bereits mehrfach einschlägig verurteilt worden sind und das letzte Mal bereits eine Bewährungsstrafe erhalten haben.

Unter Kollegen ist das Weiterleiten von Daten strengstens untersagt, aber es wäre praxisfern zu denken, dass untereinander nicht doch darüber gesprochen wird. Ebenfalls hat die Polizei Zugriff auf Ihre Daten, wobei hier keine unbefugten Personen Zugriff erhalten, die nicht mit den Ermittlungen gegen Sie beauftragt worden sind.

Wenn Sie für eine Verteidigung Hilfe brauchen sollten, steht Ihnen unsere Kanzlei gern zur Verfügung.

Nachfrage vom Fragesteller 14.10.2011 | 03:07

Hallo,wäre noch zu sagen, dass ich seit 12 Jahren psychisch krank bin, muss regelmässig zur Therapeutin.Könnte ich aus diesem Grund, wenn ich eine Einladung zur Polizeistation bekomme, absagen und mich schriftlich äussern? Und es war ja auch kein bewusstes Stehlen, sondern ich hatte einen vollen Korb und den Rest hab ich in die Tasche getan und vergessen auszupacken.Aber ich weiss nicht ob das jemand glaubt und ob die Chancen dann besser stehen.Auch habe ich Probleme mit meinem Gedächtnis,vergesse oft was gerade war. Hab im Dezember Termin zu einem Gedächtnistest, kann ich schriftlich beweisen.Ist ja alles dokumentiert bei der Therapeutin.
Ich bedanke mich recht herzlich für Ihre Auskunft und Hilfe.

Gruss

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.10.2011 | 08:57

Sehr geehrte Fragestellerin,

polizeilich brauchen Sie sich gar nicht zu äußern.
Es wäre aber ratsam, dass Sie dies schriftlich dennoch tun, um eventuell gleich einer möglichen Anklage zuvor zu kommen.

Des Weiteren sollten Sie sich die Krankheit von Ihrer Ärztin bestätigen lassen und dass dies auch Auswirkungen auf die Vergesslichkeit hat.
Diese sollte zudem auch als Zeugin in einem möglichen Prozess aussagen.

Wenn Sie noch Folgefragen haben sollten oder an einer rechtlichen Vertretung interessiert sind, können Sie mich gerne weiter kostenlos direkt per E-Mail anschreiben.

Letztlich wäre es noch schön, wenn Sie meine Antworten bewerten würden.

Mit freundlichen Grüßen

Grützmacher
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 14.10.2011 | 14:19

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