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Diebstahl in Wert von 5 € Strafe 600€ was kann ich dagegen tun?

03.01.2019 18:25 |
Preis: 50,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Ich war in einer Bar hab zu viel getrunken und eine angefangene Schachtel Zigaretten und ein Feuerzeug entwendet.
Wurde dabei erwischt.
Jetz hab ich ein Strafbefehl mit 15 Tagessätzen a 40€ erhalten also gleich 600€ was ich sehr übertrieben finde in der hinsicht was soll ich bei so einen fall machen bzw wer kann helfen?=
03.01.2019 | 18:59

Antwort

von


(222)
Harmsstraße 86
24114 Kiel
Tel: 0431 88 70 49 75
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Zunächst haben Sie gegen den Strafbefehl den Rechtsbefhelf des Einspruchs. Bei einem Einspruch wird anschließend bei dem Richter verhandelt, der den Strafbefehl erlassen hat. Ist der Einspruch zulässig, so wird ein Termin zur Hauptverhandlung vor dem Strafrichter oder dem Schöffengericht anberaumt.

Der Einspruch ist schriftlich oder zu Protokoll bei der Geschäftsstelle binnen einer Frist von 2 Wochen nach Zustellung einzulegen. Eine Begründung ist nicht erforderlich.

Diesen können Sie auf zweierlei Maß einlegen, welches dann auch im Einsoruch zu bezeichnen wäre.

1. NUR der Höhe nach, d.h. der Einspruch wird auf die Straffolge, hier die Höhe der Geldstrafe beschränkt.
2. oder auch dem Grunde nach, d.h. die Tat wird als solche bestritten und rechtlich angegriffen.

Soll vorliegend nur die Höhe zur Disposition gestellt werden so muss man folgendes streng beachten.

Das vorliegende Strafmaß von 15 Tagessätzen für einen geringwertigen Diebstahl erscheint nicht unbedingt zu hoch. Es handelt sich daher schon um eine geringe Strafe.

Die Frage ist daher ob die 40 EUR je Tagessatz richtig angesetzt worden sind. Dies ist jedoch nur anhand Ihres Einkommens zu ermitteln, denn 30 Tagessätze stellen dem Grunde nach 1 Monatsgehalt dar. Verdienen Sie daher mehr als 1200 EUR, welches dem Strafbefehl zu Grunde gelegt wurde, dann sollten Sie sich überlegen, ob sich der Einspruch lohnt, denn dann kann das Gericht auch einen höheren EUR-Betrag für den Tagessatz feststellen. Verdienen Sie dagegen weniger, dann kann kann sich ein Einspruch durchaus lohnen, sodass dies auch in der Begründung gleich bezeichnet werden sollte mit dem Nachweis des Verdienstes.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Sascha Lembcke

ANTWORT VON

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