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Diebstahl beim Arbeitgeber


| 28.03.2006 19:18 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Hallo!
Ich habe einen Riesenblödsinn gemacht:
Ich habe über ein Jahr lang immer wieder Büromaterial aus meiner Firma in Ö gekklaut und bei Ebai zum versteiggern angeboten.
Nun ist die Firma draufgekommen über einen Scheinkauf. Bei derPolizei habe ich es zugegeben und die haben meine Kontodaten und Ebayauszüge bekommen. Ich bin ganz einsichtig.
Nun warte ich seit 2 Monaten darauf wieder etwas von der Polizei zu hören oder eine Gerichtsvorladung zu bekommen. Einen Anwalt habe ich auch schon, doch der weiss auch nciht wie das ausgehen wird.
Was sagt ihr dazu? Schwerer gewerbsmässiger Diebstahl? Was droht mir da so?
Soll ich aus Ö wo ich gearbeitet in mein EU-Heimatland gehen und abwarten? De Polizei hat gesagt ich solle das Land nicht verlassen. Glaubt ihr die würden mich ausliefern?
Ich sags euch ich schlafe seitdem so gut wie gar nicht und bin psychisch völlig fertig.

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Sehr geehrter Fragesteller,

den Straftatbestand haben Sie schon richtig erfasst. Da Sie sich über die regelmäßigen Verkäufe bei Ebay wiederkehrenden Zusatzverdienst geschaffen haben, ist das Tatbestandsmerkmal der "Gewerbsmäßigkeit" erfüllt.

Der Strafrahmen für diese Straftat liegt bei 3 Monaten bis zu 10 Jahren Freiheitsstrafe. Daneben kann auch eine Geldstrafe verhängt werden.

Wie das Urteil in Ihrem konkreten Fall aussieht, lässt sich ohne Kenntnis aller Fakten kaum vorhersagen. Falls Sie nicht vorbestraft sind, dürfte die Vollstreckung aber mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Bewährung ausgesetzt werden.

Folgene Möglichkeiten die Strafe zu mildern sollten Sie ausnutzen
- sich beim Geschädigten entschuldigen
- den Schaden wiedergutmachen, am besten noch vor der Hauptverhandlung
- die Tatbegehung eingestehen und Reue zeigen.

Eine Flucht ins Ausland erscheint bei der doch vergleichsweise geringen Schwere der Tat nicht angemessen. Eine Auslieferung nach Deutschland wäre rechtlich nämlich durchaus möglich. Zudem würde dadurch die psychische Belastung, die Sie empfinden, sich eher noch steigern. Auch unter diesem Gesichtspunkt sollten Sie auf eine schnelle Aburteilung hin arbeiten, welche die psychische Belastung wieder entfallen ließe.

Mit freundlichen Grüßen

Kamil Gwozdz
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 28.03.2006 | 19:59

Sehr geehrter Herr Gwozdz,

Vielen Dank für Ihre rasche Antwort!

Vor der Polizei habe ich damals nur einen Teil der Schuld eingestanden - den Teil den mir die Polizei zur Last gelegt hat.
Weiters habe ich dann selbst ohne dass es zur Kontoöffnung kommen musste, meine Kontoauszüge der Polizei vorgelegt.
Entschuldigt habe ich mich beim Ex-Arbeitgeber schriftlich.
Eine Wiedergutmachung des Schadens wurde von meinem Ex-Arbeitgeber abgeleht - sein Alwalt sagte"ich will ... im Gefängnis sehen".
Daher meine Furcht.
Andererseits habe ich mich sehr reuig gezeigt, der Polizei geholfen ALLES aufzuklären und habe vorher auch noch nie etwas unrechtes getan. Daher meine Hoffnug auf Bewährung.

Polzie und Anwalt rieten mir so schnell wie möglich wieder einen Job zu finden -> dann ist die Wahrscheinlichkeit geringer, in Haft zu kommen, da ich durch einen neuen Job meine Schulden beim Ex-Arbeitgeber abbezahlen könnte.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.03.2006 | 21:35

Über eine Verurteilung und das Strafmaß entscheidet immer noch der Richter und nicht Ihr ehemaliger Arbeitgeber. In Ihrem Fall ist mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einer Aussetzung der Vollstreckung zur Bewährung zu rechnen, da Ihr Verhalten darauf hindeutet, dass Sie zukünftig auch ohne Einwirkung des Strafvollzuges keine Straftaten mehr begehen werden.

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