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Diebstahl / Kredit

| 26.03.2013 17:28 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Folgender Fall, auf das wesentliche vereinfacht:

Ich nahm vor fünf Jahren einen Kredit auf: Dieser wurde mir nur aufgrund falscher
Angaben in meiner Gehaltsauskunft gewährt. Es handelte sich um 15.000 Euro.

Das Geld war Gedacht für einen Kurzzeitige Investition mit hohem Ertrag. Ich wollte
von dem 30 tägigen Rückgaberecht für den Kredit gebrauch machen. Es handelte
sich hierbei um recht ertragreiche Casino Maschen, allerdings im legalen Bereich.

Ich übergab das Geld zur "Verwaltung" einer anderen Person, die später allerdings mit
dem Geld verschwand. In Bar nach Abhebung, ohne jegliche Absicherung.

Der Gewinn wurde nach dem Abend geteilt, den Kredit allerdings sah ich nicht wieder.
Der Kredit lief und die andere Person bezahlte eine ganze Weile, teils regelmässig,
teils sporadisch meine Raten. Ausreden und Gutgläubigkeit brachten mich dazu
nichts zu unternehmen.

Der Kredit ist nun fast abbezahlt, eine hohe Summe, weit über 10.000 Euro, wurde
alledings von mir selbst zurückerstattet. Irgendwann wurden die Zahlungen durch
besagte Person nämlich eingestellt.

Einzige Beweise für die Geldübergabe: Einige geplatzte Überweisungsträger in
Kopie, in denen mir besagte Person angeblich die 15.000 Euro komplett
überweisen wollte.

Jahrelange sporadische Überweisungen der Person auf meine Konten.

Elektronischer Schriftverkehr über ein soziales Netzwerk.

Ansonsten gibt es keinerlei Hinweise, ich weiß auch nicht wo sich die Person
momentan befindet.

Meine Frage: Lohnt eine Anzeige / Anklage bei dieser Beweislage? Und in wiefern
ist mein erschlichener Kredit, der allerdings demnächst zurückgezahlt ist, ein
rechtliches Problem bei einem Verfahren?

Es mag sein, daß ich einige andere Indizien momentan nicht im Kopf habe, die
der Sache dienlich sein könnten, aber im großen und Ganzen ist dies die Sachlage.

MfG,





Eingrenzung vom Fragesteller
26.03.2013 | 17:41

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage.
Von einer Anzeige rate ich Ihnen ab.
Bei einer Anzeige ermittelt die Polizei bzw. Staatsanwaltschaft. Selbst, wenn es zu einer Verurteilung kommen sollte, haben Sie keinen Anspruch auf Rückzahlung.
Ferner könnte die Staatsanwaltschaft auch Ermittlungen gegen Sie einleiten wegen Kreditbetruges nach § 265b StGB: Kreditbetrug Strafgesetzbuch. Der Betrug verjährt gem. § 78 StGB: Verjährungsfrist in fünf Jahren. Die Verjährung beginnt mit Beendigung der Tat. Die Tat ist noch nicht verjährt.
Ein Kreditbetrug wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Ob eine zivilrechtliche Klage Aussicht auf Erfolg hat, kann hier nicht abschließend geprüft werden.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Natalie Boje, Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 26.03.2013 | 18:37

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