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Diebstahl - Dt. Post


| 03.11.2006 11:39 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Mauritz



Hallo

Ich bin begeisterter Ebay Bieter und ersteigere bzw. versteigere laufend Waren.

Ich war bis letztes Jahr selbstständig als Powerseller tätig und da ist es immer öfters vorgekommen, dass Ware gefehlt hat, die ich eingekauft habe und gesendet bekommen habe.

Anfangs waren es nur unversichtere Sendungen (wie Briefe, oder Päckchen). Mittlerweile kam es öfters vor, dass auch Einschreiben gefehlt habe.

Mittlerweile bin ich nicht mehr selbstständig, doch lasse ich mir hin und wieder auch Ware schicken.

Neulich passierte es wieder, dass eine Sendung (per Einschreiben) als eingeworfen deklariert wurde, aber keine Unterschrift geleistet wurde.

Bei unversicherten Sendung wie Päckchen ist dies allerdings fast schon an der Tagesordnung, dass diese fehlen.

Da ich mich schon öfters bei der Post beschwert habe, aber nichts passiert ist, ausser dass ich eine Briefmarke geschenkt bekommen hab, reicht es mir nun.
Es sind mittlerweile im diesem Jahr mehrere hundert Euro Warenwert gestohlen worden, um das Ausmaß klar zu machen.

Nun weiss ich nicht, was ich unternehmen kann, ausser evtl eine Anzeige bei der Polizei machen. (Leider hab ich nur die letzten drei Diebstähle mit Adresse, Absender, Absendedatum notiert).

Kann ich auf einen Erfolg hoffen, obwohl ich kaum einen Diebstahl deklariert habe, und obwohl die Sendungen unversichert versendet worden sind, somit auch kein konkreter Nachweis gegeben ist?
Welche Möglichkeiten gibt es noch, um eine zukünftige ehrliche Zustellung gewährleistet zu bekommen, ohne alle Sendungen zu versichern?

Vielen Dank

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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung der mitgeteilten Informationen und Ihres Einsatzes wie folgt:

Eine Strafanzeige wegen Verletzung des Postgeheimnisses nach § 206 StGB bzw. wegen Unterschlagung nach § 246 StGB (diese Vorschriften sind in Fällen wie den ihren einschlägig) ist prinzipiell möglich.
Es stellt sich allerdings die Frage, auf welchen "Erfolg" Sie hierdurch hoffen. Strafrechtlich kann so nicht "die Post" im allgemeinen, sondern ggf. nur der jeweilige Beschäftigte belangt werden, der sich Ihre Postsendungen angeeignet hat, sofern es tatsächlich möglich sein sollte, diesbzgl. eine konkrete Person ausfindig zu machen und dieser auch noch vorsätzliches Handeln nachzuweisen.

Ihre verloren gegangenen Waren bzw. deren Wert bekommen Sie auf diesem Wege jdf. nicht ersetzt. Auch eine künftige verläßliche Zustellung Ihrer Post ist so sicher nicht zu erreichen.

Für einen Schadensersatzanspruch gegenüber der Post kommt es in der Tat darauf an, dass Sie den erlittenen Schaden konkret nachweisen können, was, wie Sie zutreffend beschrieben haben, angesichts fehlender Nachweise und des Zeitablaufs für die verlorenen Sendungen dieses Jahres kaum möglich sein dürfte.

Im Ergebnis sehe ich daher keine andere effektive Möglichkeit, als in den sauren Apfel zu beissen und wichtige Sendungen versichern zu lassen bzw., sofern Sie selber Ware verschicken, ein anderes Transportunternehmen hiermit zu beauftragen.

Ich bedaure, Ihnen keine positivere Mitteilung machen zu können und stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfrage selbstverständlich noch zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Mauritz
Rechtsanwalt
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